29. Februar, 2024

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Borussia Dortmund verharrt nach Remis in Heidenheim auf der Stelle

Borussia Dortmund verharrt nach Remis in Heidenheim auf der Stelle

Eine Pattstellung der besonderen Art erlebte Borussia Dortmund bei seinem jüngsten Gastspiel in der Voith-Arena, wo gegen den 1. FC Heidenheim lediglich ein torloses Unentschieden zu Buche stand. Trotz der Stagnation im Angriffsspiel betonten Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl unisono, dass der Auftritt eher ein Schritt zur Seite als ein Rückschritt war. Im Lichte der drei vorausgegangenen Siege sah Kehl sogar eine positive Tendenz, besonders in Anbetracht verbesserter Taktik und Variabilität auf dem Spielfeld.

Allerdings blieb die erwartete konstruktive Spielweise gegen die Heidenheimer, die in ihrer Festung bislang 18 Punkte sammeln konnten, aus. Kritisch äußerte sich Terzic über die mangelnde Umsetzung der anvisierten Ziele. Der erhoffte Anschluss an das Spitzentrio blieb aufgrund fehlender Durchschlagskraft verwehrt. Ein Umstand, der auch durch eine ersatzgeschwächte Mannschaft begründet sei, zu der Kehl seine Spieler in Schutz nahm und auf einen vorübergehenden Aderlass durch das Fehlen von neun Spielern verwies.

Insbesondere das Fehlen etablierter Kräfte wie Jadon Sancho und Marco Reus wirkte sich auf die Begegnung aus. Dennoch könnte bald Entspannung in Sicht sein, da einige Schlüsselspieler kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining stehen und damit für das kommende Heimspiel gegen den SC Freiburg potenziell zur Verfügung stehen.

Trotz ungenügender Gesamtleistung und einzelner Leichtsinnigkeiten im Spielaufbau, die beinahe zu Gegentoren geführt hätten, hob Terzic den ungenutzten Einsatz der Ersatzspieler hervor. Die Erwartungen an die bisher unzufriedenen Ersatzakteure seien nicht erfüllt worden. Niclas Füllkrug sprach zwar von Willen und Einsatz, bemängelte allerdings ebenfalls, dass das erbrachte nicht dem eigenen Anspruch genügte.

Letztendlich herrscht ein beharrlicher Optimismus, dem Kehl nicht erlauben will, untergraben zu werden. Der beobachtete Entwicklungsprozess und die daraus resultierenden Anpassungen in der Winterpause sollen ihren Weg gehen. Die Ruhrgebietsmannschaft sieht sich dabei auf einem Weg, der trotz vereinzelter Dämpfer unbeirrt fortgesetzt werden soll.