22. Februar, 2024

Märkte

Börsenausblick: US-Märkte nach Rally mit kontrolliertem Takt

Börsenausblick: US-Märkte nach Rally mit kontrolliertem Takt

Inmitten einer jüngst eindrucksvollen Börsenrally zeichnen sich am heutigen Börsentag auf der anderen Seite des Atlantiks kaum wahrnehmbare Veränderungen ab. Marktbeobachter erwarten beim Dow Jones Industrial nur wenige Minuten vor der Eröffnungsglocke eine leichte Abkühlung. Ein Rückgang auf rund 38.674 Punkte wurde vom Brokerhaus IG konstatiert. Hingegen deutet sich für den Nasdaq 100, der stark durch Technologiewerte geprägt ist, ein Minus von marginalen 0,15 Prozent an.

Nachdem der Nasdaq 100 gemeinsam mit dem breit gefächerten S&P 500 am Vortag zu neuen Höhen aufgebrochen war, steht nun die 5.000-Punkte-Schwelle für den S&P 500 als historisches Ereignis potenziell bevor.

Das Aufblühen der Technologietitel ist das Sprungbrett für diese Rekordlaune, mit Arm, dem mikrochip-innovierenden Giganten, als aktuellem Protagonist. Die Ausweitung des Geschäfts auf die Rechenzentren und überzeugende Unternehmenszahlen haben die Stimmung kräftig angeheizt. Laut CEO Rene Haas stärkt der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Nachfrage nach den auf Arm-Architektur basierenden Chips erheblich, was sich in einem vorbörslichen Kursfeuerwerk von nahezu 28 Prozent widerspiegelt.

Im Fokus steht ebenso die schillernde Welt von Disney, dessen Aktien vor Handelsbeginn um erfreuliche acht Prozent in die Höhe schießen. Der Medien- und Unterhaltungsriese konnte Verluste im Bereich des Streamings maßgeblich reduzieren und liefert einen Gewinnausblick, der die Erwartungen übertrifft.

Dagegen trübt der Gewinnausblick von Paypal die Anlegerstimmung; die Aktien des Zahlungsdienstleisters verzeichnen vorbörslich ein Minus von über acht Prozent.

Das Augenmerk liegt ferner auf Mattel. Der Spielzeughersteller profitierte zweifellos vom triumphalen Erfolg des 'Barbie'-Kinofilms im Weihnachtsgeschäft, verfehlte mit dem bereinigten Gewinn pro Aktie jedoch die Marktprognosen. Trotz zwischenzeitlicher Schwankungen konnte Mattel vorbörslich einen Zuwachs von etwa drei Prozent verbuchen.