24. Mai, 2024

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Bayerns Trainersuche: Kein Durchbruch mit Glasner

Bayerns Trainersuche: Kein Durchbruch mit Glasner

Die Bemühungen des FC Bayern München, Oliver Glasner von Crystal Palace als Nachfolger für Thomas Tuchel zu gewinnen, sind gescheitert. Nach Informationen der deutschen Zeitung Bild bot der deutsche Rekordmeister eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro für den 49-jährigen Coach an. Doch der Londoner Verein steht einem Abgang Glasners ablehnend gegenüber und bewertet seinen Wert auf etwa 100 Millionen Euro.

Ob die Bayern ihr Interesse über einen Mittelsmann bekundet haben, ist nicht bekannt. Crystal Palace verneinte allerdings jeglichen Kontakt oder Gespräche mit dem deutschen Klub. Glasner hat sich seit seinem Wechsel zu Crystal Palace nach dem Abschied von Roy Hodgson als Trainer schnell einen Namen gemacht.

Die erfolglose Jagd nach Glasner reiht sich in eine Serie von missglückten Versuchen ein, einen Nachfolger für Tuchel zu finden, dessen Abschied zum Saisonende bereits feststeht.

Xabi Alonso, der Bayer Leverkusen zur ersten Bundesliga-Meisterschaft führte, hatte Interesse geweckt, entschied sich jedoch für einen Verbleib beim Leverkusener Klub.

Julian Nagelsmann, entlassen von Bayern im Februar des Vorjahres, wurde mit einer Rückkehr in Verbindung gebracht, verlängerte aber seine Vertragslaufzeit bei der deutschen Nationalmannschaft.

Auch Unai Emery, Trainer von Aston Villa, stand auf der Interessentenliste, wie The Athletic im März berichtete. Der Spanier entschied sich jedoch für einen Verbleib in England und verlängerte seinen Vertrag bei dem Premier-League-Klub bis 2027.

Der ehemalige Interimscoach von Manchester United, Ralf Rangnick, stand kurz vor einer Einigung, entschied sich jedoch dagegen, um sich auf seine Aufgabe als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft im Sommer zu konzentrieren.

Letzte Woche startete der 32-malige deutsche Meister Verhandlungen mit dem früheren Trainer Hansi Flick, wie bereits von The Athletic berichtet.