24. Mai, 2024

Politik

Ausgang des Gaza-Kriegs als Wegweiser für Israels Zukunft

Ausgang des Gaza-Kriegs als Wegweiser für Israels Zukunft

In einer ergreifenden Rede zum Gedenken an gefallene Soldaten artikulierte der israelische Verteidigungsminister Joav Galant seine Einschätzung der langfristigen Bedeutung des Gaza-Kriegs für das Leben in Israel. Galant unterstrich die Notwendigkeit des Konflikts und skizzierte das übergeordnete Ziel, die Vorherrschaft der Hamas zu beenden. Der Krieg, so führte er aus, werde fortdauern, bis verschleppte Israelis befreit und die militärischen Strukturen der Hamas zunichtegemacht worden seien, um somit den Bürgern Israels wieder Wohlstand und ein unbeschwertes Lächeln zu schenken.

Ein weiteres bedeutendes Anliegen sei die Rückführung von etwa einer viertel Million Israelis, die aufgrund der Auseinandersetzungen ihre Heimat entlang des Gazastreifens und der Grenze zum Libanon verlassen haben. In einer feierlichen Zeremonie gedachte Israel am Montag seiner mehr als 25.000 gefallenen Soldaten und Untergrundkämpfer, deren Opfer bis in das Jahr 1860 zurückreichen – eine Zeitspanne, die die frühe Einwanderung von Juden in das Gebiet des gegenwärtigen Israel umfasst. Ein landesweites Sirenengeheul markierte diesen Moment des Innehaltens.

Der Auslöser des Gaza-Krieges, das unvorstellbar grausame Massaker am 7. Oktober, ausgeübt von Terroristen der Hamas und verbündeten islamistischen Gruppierungen, forderte das Leben von 1200 Menschen und führte zur Gefangennahme von 250 weiteren Personen. Der sich anschließende Krieg hat laut palästinensischen Angaben etwa 35.000 palästinensische Leben gefordert, eine Zahl, die angesichts mangelnder unabhängiger Überprüfung kaum differenziert betrachtet werden kann. Die israelischen Verluste umfassen mehr als 700 Sicherheitskräfte, inklusive 620 Soldaten, sowohl Opfer des initialen Massakers als auch Gefallene späterer Bodenoffensiven.