09. Mai, 2026

Technologie

Aufgedeckt: Chinesische Hacker greifen US-Telekomfirmen an

Aufgedeckt: Chinesische Hacker greifen US-Telekomfirmen an

Eine hochrangige Beamtin des Weißen Hauses hat am Mittwoch erläutert, dass mindestens acht US-Telekommunikationsunternehmen sowie Dutzende von Ländern von einer chinesischen Hackergruppe betroffen sind. Diese Kampagne ermöglichte es den Hackern, Zugang zu privaten Nachrichten und Telefongesprächen zahlreicher Amerikaner zu erlangen. Anne Neuberger, die stellvertretende Beraterin für nationale Sicherheit, enthüllte den Umfang dieses umfassenden Hackerangriffs, nachdem das FBI und die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency Richtlinien zur Bekämpfung der Hacker veröffentlicht hatten. Die Beamten des Weißen Hauses warnten jedoch, dass die Zahl der betroffenen Telekommunikationsfirmen und Länder weiter steigen könnte. Laut Neuberger erhielten die Hacker Zugriff auf die Kommunikation hochrangiger US-Regierungsbeamter und bedeutender politischer Persönlichkeiten. Glücklicherweise seien keine geheimen Kommunikationen kompromittiert worden. Präsident Biden wurde über die Ergebnisse informiert, und die Regierung hat es sich zur Priorität gemacht, dieses Problem umfassend zu untersuchen. Die chinesische Botschaft in Washington wies die Vorwürfe entschieden zurück und forderte die USA auf, mit ihren eigenen Cyberangriffen auf andere Länder aufzuhören. Ein Sprecher der Botschaft betonte, dass die USA Cyber-Sicherheitsfragen nicht nutzen sollten, um China zu diffamieren. Federale Stellen bestätigten im Oktober, dass die Hacker, die mit China in Verbindung stehen, auch die Kommunikation von Donald Trump und dessen Mitstreiter, sowie Personen aus dem Umfeld der demokratischen Kandidatin Kamala Harris, ins Visier genommen hatten. Die Hackerangriffe, die vermutlich vor ein bis zwei Jahren begonnen haben, sind regional gezielt auf sehr hohe Regierungsbeamte ausgerichtet. Die am Dienstag veröffentlichten Vorschläge für Telekommunikationsunternehmen, die hauptsächlich technischer Natur sind, betonen Verschlüsselung, Zentralisierung und kontinuierliche Überwachung, um Cyberangriffe zu verhindern. Wenn umgesetzt, könnten diese Sicherheitsvorkehrungen die Operation, die als Salt Typhoon bezeichnet wird, stören und es China oder anderen Nationen erschweren, ähnliche Angriffe in der Zukunft zu starten.