28. Februar, 2024

Politik

Aufforderung zur Deeskalation: Britische und amerikanische Militärschläge gegen Huthi-Miliz

Aufforderung zur Deeskalation: Britische und amerikanische Militärschläge gegen Huthi-Miliz

In einer aktuellen Entwicklung hat das Vereinigte Königreich, vertreten durch seinen Außenminister David Cameron, die islamistische Huthi-Miliz im Jemen zur Einstellung ihrer Angriffe auf Handelsschiffe aufgerufen. Angesichts einer Serie von militärischen Reaktionen durch britische und amerikanische Streitkräfte auf Huthi-Stellungen trat Cameron mit einem eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit. Über den Online-Dienst X, dem Nachfolger der Plattform Twitter, teilte er Mitteilungen zum jüngsten Konfliktgeschehen. Cameron kritisierte scharf die Aktivitäten der Miliz, welche das Leben Unschuldiger riskierten, die maritime Freizügigkeit beeinträchtigten und eine ganze Region in Unruhe versetzten. Er forderte ein klares Ende der feindseligen Einsätze der Huthi. Das britische und US-amerikanische Militär hatten zuvor berichtet, in einer nächtlichen Operation insgesamt 36 Standorte der Huthi im Jemen, eine vom Iran unterstützte Fraktion, ins Visier genommen zu haben. Die Angriffe fanden an 13 unterschiedlichen Orten statt. Seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen konzentriert sich die Huthi-Miliz darauf, gezielt Handelsschiffe im Roten Meer anzugreifen. Diese Aktionen begründen sie mit ihrer Solidarität zu der islamistischen Terrororganisation Hamas und richten sich besonders gegen Schiffe, die eine Verbindung zu Israel vermuten lassen. Aufgrund der wachsenden Unsicherheit in dieser strategisch wichtigen Seeregion, meiden zunehmend mehr große Reedereien die kürzeste Seeroute zwischen Asien und Europa, was folglich spürbare Konsequenzen für den globalen Handel nach sich zieht.