25. Februar, 2024

Wirtschaft

ArcelorMittal zeigt Zuversicht inmitten globaler Unsicherheit

ArcelorMittal zeigt Zuversicht inmitten globaler Unsicherheit

In einer aktuell volatilen Wirtschaft, die von Unsicherheiten rund um den Globus beeinträchtigt wird, sendet der Stahlriese ArcelorMittal ein Signal der Hoffnung aus. Das Unternehmen prognostiziert für das Jahr 2024 eine Belebung der Stahlnachfrage, die insbesondere durch einen robusten Verbrauch in Indien befeuert wird. Laut ArcelorMittal dürfte sich die Stahlnachfrage außerhalb von China um beachtliche 3,0 bis 4,0 Prozent erhöhen, was auf eine positive Entwicklung in verschiedenen Schlüsselmärkten hindeutet.

Die in Luxemburg ansässige Firma, die abseits Chinas als größter Stahlproduzent der Welt gilt, sieht in der abklingenden Phase des Lagerabbaus bei ihren Kunden ein weiteres Indiz für eine baldige Aufhellung der Nachfrage. Dieser Rückgang der Bestände hatte im Vorjahr bezüglich der Nachfrage erheblich gebremst und damit auch ArcelorMittals Bilanzen nicht unberührt gelassen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr musste der Konzern sowohl einen Rückgang der Stahlproduktion als auch einhergehend mit starken Preisnachlässen eine deutliche Reduktion der finanziellen Leistungsfähigkeit verkraften. So zeigte sich ein ernüchternder Rückgang des Umsatzes um annähernd 15 Prozent auf 68 Milliarden US-Dollar. Noch schwerwiegender offenbart sich der Einbruch des Gewinns, der um beeindruckende 90 Prozent auf 919 Millionen US-Dollar zurückging. Neben der schwächeren operativen Entwicklung wirkte sich der Verkauf des Kasachstan-Geschäfts negativ auf das Finanzergebnis aus.

Indes setzt der Markt weiterhin auf die Konkurrenzfähigkeit etablierter deutscher Unternehmen wie Thyssenkrupp und Salzgitter, die in dem gleichen anspruchsvollen Umfeld agieren müssen.