29. Februar, 2024

Wirtschaft

Arbeitsmarkt in den USA wirkt weiterhin robust

Arbeitsmarkt in den USA wirkt weiterhin robust

Die Hoffnungen auf eine fortwährende Stabilität des amerikanischen Arbeitsmarktes erhalten neue Nahrung: Aktuelle Zahlen des Arbeitsministeriums zeigen für die vergangene Woche einen Rückgang der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Mit 9.000 weniger Anträgen als in der Vorwoche meldet das Ministerium 218.000 Fälle und unterbietet damit sogar die Prognosen der Volkswirte, die von einem Absinken auf 220.000 ausgegangen waren.

Trotz einer kleinen Korrektur der Vorwochenwerte um zusätzliche 3.000 auf 227.000 Anträge, spiegelt der aktuelle Trend eine anhaltende Widerstandsfähigkeit des Jobmarktes wider. Dieser Aspekt rückt insbesondere die wöchentlichen Erstanträge ins Licht, da sie als Frühindikator für die Beschäftigungslage in den Vereinigten Staaten gelten.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) findet in diesen Zahlen weitere wichtige Anhaltspunkte für ihre geldpolitische Strategie. Obwohl sie in ihrer letzten Sitzung den Leitzins unberührt ließ, könnten die stabilen Arbeitsmarktverhältnisse gegen eine baldige Absenkung der Zinsen sprechen. In der jüngeren Vergangenheit hat sich zwar die Inflation etwas beruhigt, was grundsätzlich den Spielraum für Zinssenkungen eröffnen könnte, jedoch würde ein weiterhin starker Arbeitsmarkt das Potenzial für Preissteigerungen unterstützen und somit ein Argument gegen eine Lockerung der Geldpolitik liefern.