24. Mai, 2024

Technologie

Apple und Google vereinheitlichen Schutz vor ungewolltem Tracking

Apple und Google vereinheitlichen Schutz vor ungewolltem Tracking

In einer beispielhaften branchenübergreifenden Kooperation kommen Technologiegiganten Apple und Google zusammen, um das unerwünschte Tracking von Personen mittels kleiner Bluetooth-Ortungsgeräte zu unterbinden. Ein neuer Industriestandard für die Mobilplattformen Android und iOS wurde am Montag eingeführt, um dieses Ziel zu erreichen. Apple verkündete die Integration des Standards mit dem jüngsten Update des iPhone-Betriebssystems auf iOS 17.5, während Google ankündigte, die Neuerung in Android ab der Version 6.0+ zu unterstützen. Weitere einschlägige Hersteller wie Chipolo, eufy, Jio, Motorola und Pebblebee beteiligen sich ebenfalls an der Standardisierung.

Bluetooth-Tracker wie Apples AirTags sind im Grundsatz dafür gedacht, vermisste oder gestohlene Objekte wie Schlüsselbunde, Koffer oder Fahrräder zu orten. Allerdings häufen sich die Berichte über Fälle, in denen diese Geräte missbraucht wurden, um Personen zu verfolgen. Trotz verschiedener Sicherheitsmechanismen, einschließlich der von Apple eingeführten Warntöne und Hinweisen auf das iPhone, welche helfen sollten, das Stalking mittels AirTags zu erschweren, blieb die Gefahr bestehen – vor allem in einem gemischten Smartphone-Umfeld.

Dieses Problem will man nun beheben: Egal, ob iPhone oder Android-Smartphone, Nutzende erhalten zukünftig eine Warnung, sobald ein unbekanntes Bluetooth-Gerät, das sie verfolgt, erkannt wird. Ein bedeutender Schritt, der den interplattformalen Schutz vor Tracking maßgeblich verbessert und zeigt, wie Technologieunternehmen gemeinsam für die Sicherheit ihrer Anwenderinnen und Anwender sorgen können.