13. April, 2024

Märkte

Anhaltende Spannungen beflügeln Ölpreise

Anhaltende Spannungen beflügeln Ölpreise

Inmitten geopolitischer Unruhen und Angebotsengpässen erlebten die Ölpreise eine leichte Aufwärtsbewegung. Brent, die maßgebliche Indexsorte aus der Nordsee, notierte zuletzt moderat höher bei 87,84 US-Dollar pro Barrel für die Lieferung im Juni. Experten registrierten einen Zuwachs von 42 Cent im Vergleich zum Vortag. Gleichzeitig kletterte der Preis für das amerikanische Pendant West Texas Intermediate für Mai-Lieferungen um 43 Cent auf 84,14 Dollar pro Fass.

Die Ölmärkte scheinen derzeit ein Plateau nahe ihrer höchsten Notierungen der vergangenen fünf Monate zu erreichen. Analysten verweisen dabei auf die kritische Angebotslage aus Mexiko, die die Preise zusätzlich unter Druck setzt. Zudem sorgen die jüngsten geopolitischen Entwicklungen für eine erhöhte Risikoprämie. Besonders die Spannungen in Nahost, angefacht durch einen mutmaßlichen Angriff Israels auf die iranische Botschaft in Syrien, haben das Potential, weitere Marktreaktionen und Preisdynamiken auszulösen, falls der Iran mit militärischen Maßnahmen reagieren sollte.