25. Februar, 2024

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Aktien der New York Community Bancorp erholen sich nach Insiderkäufen

Aktien der New York Community Bancorp erholen sich nach Insiderkäufen

In einem bemerkenswerten Befreiungsschlag haben die Aktien der New York Community Bancorp eine beachtliche Erholung hingelegt, nachdem entscheidende Mitglieder des Vorstands sowie des Verwaltungsrates des Instituts den Markt mit einer Reihe von Aktienkäufen überraschten. Zum Ende der Woche hin konnte man einen Anstieg von nahezu 14 Prozent auf 4,77 US-Dollar verzeichnen. Obschon dieser Aufwärtstrend als Versuch der Stabilisierung erscheint, scheint der steile Anstieg der Anteilscheine verglichen mit dem drastischen Wertverfall von rund 65 Prozent seit vergangener Woche bis zum Mittwoch nur ein kleines Aufatmen zu sein.

Die düsteren Wolken über der New York Community Bancorp versammelten sich, nachdem die Bank eine Kürzung der Dividende und eine Erhöhung der Rückstellungen für das Risiko ausfallender Gewerbeimmobilienkredite ankündigte. Die dadurch entstandene Vertrauenskrise wurde durch die Herabstufung des Unternehmens auf den Junk-Status durch die Ratingagentur Moody's vertieft, was eine höhere Risikowahrnehmung unter Anlegern offenbarte.

Eine leichte Wendung zum Positiven gab es am Mittwoch, als das Geldhaus ein Wachstum der Einlagen seit Beginn des Jahres ankündigte und seine solide Liquiditätsposition betonte. Diese Nachrichten konnten jedoch nicht gänzlich die Befürchtungen zerstreuen, die im Vergleich mit der US-Regionalbankenkrise des Vorjahres aufkamen.

Der Kursaufschwung am Ende der Woche dürfte jedoch durch die Nachricht angefacht worden sein, dass Unternehmenslenker Thomas Cangemi und andere Insider substantielle Aktienkäufe von mehr als 200.000 Anteilsscheinen getätigt haben. Derartige Käufe nach einem markanten Kursfall werden oft als Zeichen der Zuversicht vonseiten des Managements interpretiert – ein Signal, das Anleger momentan wohlwollend aufnehmen dürften.