19. April, 2024

Wirtschaft

Adidas und DFB passen Trikotdesign an: Rücknahme der 44

Adidas und DFB passen Trikotdesign an: Rücknahme der 44

In einer prompten Reaktion auf öffentliche Kritik haben Adidas und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Änderungen am Design des neuen Trikots der Nationalmannschaft vorgenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Rückennummer 44, deren Gestaltung eine unglückliche Assoziation zur Schutzstaffelsymbolik der NS-Zeit hervorrief. Effektiv wurden Maßnahmen ergriffen, die eine Personalisierung der Trikots mit dieser spezifischen Nummer in den Online-Shops beider Organisationen unterbanden.

Diese konstruktive Reaktion folgte auf intensive Mediendiskussionen, angetrieben von journalistischen Beobachtungen und verstärkt durch soziale Netzwerke. Der DFB sowie sein Partner 11teamsports waren maßgeblich an der Trikotgestaltung beteiligt, wie Adidas-Sprecher Oliver Brüggen bestätigte. Um derartige Konnotationen künftig zu vermeiden, war auch zuvor eine Personalisierung mit bestimmten, historisch belasteten Namen ausgeschlossen worden.

Die erhöhte Sensibilität für derartige Themen spiegelt sich im Entschluss wider, gemeinsam ein neues Design für die kritische Ziffer auf dem Trikot zu entwickeln. Der DFB erklärte, dass im Vorfeld alle Nummern einer rigorosen Prüfung sowohl intern als auch durch die UEFA unterzogen wurden, wobei hierbei keine Bedenken aufkamen. Brüggen betonte zudem die klare Haltung des Unternehmens gegen jede Form von Ausgrenzung und Hass, womit die Unabsichtlichkeit der Assoziation bekräftigt wurde.

Die Enthüllung des Trikots vor den jüngsten Länderspielen hatte für anfängliche Begeisterung gesorgt, was die Notwendigkeit unterstreicht, die eingetretenen Missverständnisse rasch und verantwortungsvoll zu klären.