Der Start in die Handelswoche an den deutschen Börsen gestaltete sich verhalten, da der DAX in den frühen Handelsminuten mit einem leichten Rückgang von 0,05 Prozent bei 24.889 Punkten verzeichnet wurde. In der Vorwoche hatte der Leitindex einen Wertverlust von etwa anderthalb Prozent hinnehmen müssen. Im Gegensatz zum DAX zeigte sich der MDAX etwas robuster und stieg um 0,07 Prozent auf 31.769 Punkte. Der EuroStoxx 50, der wichtige Aktienindex der Eurozone, blieb dagegen weitestgehend unverändert und stabil.
Das Augenmerk der Investoren richtet sich insbesondere auf den am Montag publizierten Ifo-Geschäftsklimaindex, der als bedeutender Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gilt. Daneben stehen weitere wirtschaftliche Indikatoren aus den USA im Fokus, die einen Einfluss auf das globale Marktgeschehen haben könnten. Die laufende Handelswoche wird zudem maßgeblich von der Quartalsberichtssaison der börsennotierten Unternehmen bestimmt. Mit der Bekanntgabe ihrer Geschäftszahlen geben Deutsche Bank und SAP als zwei der ersten DAX-Konzerne Einblick in ihre wirtschaftliche Lage.
Auch auf internationaler Ebene stehen vielbeachtete Unternehmen im Rampenlicht, darunter Technologieriesen wie Microsoft, Tesla und Apple, die mit der Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen interessante Einsichten in ihre Geschäftsentwicklung erwarten lassen. Von besonderer Bedeutung ist zudem die bevorstehende Zinsentscheidung der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve, die für Mittwochabend angekündigt ist. Diese Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte haben und genießt daher intensive Aufmerksamkeit von Analysten und Investoren gleichermaßen.