22. Januar, 2026

Politik

Zunahme bei Abschiebungen: Deutlicher Anstieg verzeichnet

Der gegenwärtige Trend in Bezug auf Abschiebungen aus Deutschland verzeichnet eine signifikante Zunahme. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der durchgeführten Abschiebungen auf insgesamt 22.787 Personen, was einem Anstieg von nahezu 14 Prozent entspricht. Diese Zahlen wurden vom Bundesinnenministerium bereitgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 20.084 Abschiebungen registriert wurden, ist das ein bemerkenswerter Zuwachs. Noch deutlicher wird diese Entwicklung durch die Betrachtung der Daten aus dem Jahr 2023, in dem lediglich 16.430 Abschiebungen verzeichnet wurden. Die erste Berichterstattung über diesen Aufwärtstrend erfolgte durch die "Welt".

Die Verantwortung für die Durchführung der Abschiebungen liegt in erster Linie bei den einzelnen Bundesländern. Dennoch spielt die Bundespolizei eine wesentliche unterstützende Rolle bei der reibungslosen Umsetzung dieser Maßnahmen. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung eines koordinierten Vorgehens auf Bundes- und Landesebene, insbesondere im Bereich der Migrationspolitik.

Vor kurzem wurde die Wiederaufnahme der Abschiebungen von Straftätern nach Syrien durch das Bundesinnenministerium besonders hervorgehoben und von mehreren Innenministern der Länder ausdrücklich begrüßt. Diese Maßnahme, die seit September in Kraft ist, wird als entscheidender Schritt gewertet, der verdeutlicht, dass Deutschland konsequent sicherheitsrelevante Aspekte priorisiert. Dies spiegelt eine strengere Haltung des Landes in Bezug auf Migrations- und Sicherheitsfragen wider und könnte als Signal für eine entschlossene Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit innerhalb der deutschen Grenzen betrachtet werden.