Die Tarifverhandlungen bei Volkswagen setzen sich diese Woche unvermindert fort. Nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon legten die Verhandlungsparteien am Mittwochmorgen eine kurze Pause ein, bevor sie am Mittag wieder die Gespräche aufnehmen wollen. Sowohl die IG Metall als auch Volkswagen selbst bestätigten dies. In den Kreisen der Verhandlungsbeteiligten wird von zähen Gesprächen berichtet, deren Ende derzeit nicht abzusehen ist. Bereits seit über 35 Stunden wird verhandelt, nachdem beide Seiten am Dienstagvormittag um 10 Uhr zusammengekommen waren und unermüdlich die Nacht hindurch diskutierten. Die möglicherweise entscheidende Verhandlungsrunde begann bereits Montagvormittag. Volkswagen sieht sich aufgrund der angespannten Lage des Unternehmens gezwungen, eine Reduzierung der Gehälter um zehn Prozent zu fordern. Gleichzeitig stehen Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen weiterhin im Raum. Dem entgegen setzt die IG Metall ihre Forderung nach dem Erhalt aller Standorte und einer Beschäftigungsgarantie für die rund 130.000 Mitarbeiter von Volkswagen, während sie dauerhafte Gehaltskürzungen kategorisch ablehnt.
Wirtschaft
Zähe Tarifverhandlungen bei Volkswagen: Einigung nicht in Sicht