13. März, 2026

Wirtschaft

Wiederwahl an der Spitze des Internationalen Währungsfonds: Kristalina Georgieva bleibt Geschicke des IMF leiten

Wiederwahl an der Spitze des Internationalen Währungsfonds: Kristalina Georgieva bleibt Geschicke des IMF leiten

Eine Kontinuität in der Führungsspitze des Internationalen Währungsfonds (IMF) ist gewährleistet, denn Kristalina Georgieva wurde für eine weitere Amtszeit als geschäftsführende Direktorin bestätigt. Die aus Bulgarien stammende Ökonomin, die seit 2019 die Position innehat, führt ihre berufliche Reise bei der Finanzinstitution fort und sprach von einer Ehre, in dieser Funktion weiterzuarbeiten.

Im Herbst endet Georgievas aktuelle Amtsperiode, doch eine neuerliche Kandidatur war unangefochten, da bei der Auswahl keine weiteren Bewerber auftraten. Die Spitzenposition des IMF wird, einer langjährigen Tradition folgend, durch eine europäische Führungskraft besetzt, während die Führungsriege der Weltbank gewöhnlich den Vereinigten Staaten vorbehalten bleibt. Beide Organisationen wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ins Leben gerufen, um nach den Zerwürfnissen ein weltweites ökonomisches Kooperations- und Stabilitätssystem zu etablieren.

Mit ihrer ersten Amtsübernahme folgte Georgieva auf Christine Lagarde und wurde damit zur zweiten Frau an der Spitze des IMF. Insbesondere aus Deutschland und den EU-Ländern kam Unterstützung für eine zweite Amtszeit Georgievas. Vor ihren Tätigkeiten beim IMF machte sich Georgieva bereits in der Weltbank einen Namen und war in der EU für humanitäre Hilfe in Brüssel zuständig, speziell in den Jahren 2010 bis 2014 als Vizepräsidentin der Kommission für Haushalt und Personalressourcen.