Ein systematischer Milliardenbetrug an der Nasdaq ruiniert ahnungslose Privatanleger
Im Zentrum der aktuellen Finanzermittlungen stehen orchestrierte Social-Media-Kampagnen, durch die massenhaft arglose Investoren in fundamental wertlose Wertpapiere gelockt werden.
Das sogenannte Pump-and-Dump-Verfahren fokussiert sich primär auf chinesische Kleinstunternehmen, die als Micro-Caps an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet sind.
Marktbeobachter und Analysten quantifizieren den globalen finanziellen Schaden durch dieses kriminelle Netzwerk allein für das Jahr 2025 auf schätzungsweise 15 Milliarden US-Dollar, wobei nachweislich auch deutsche Anleger massive Kapitalverluste erleiden.

Die Spuren der Marktmanipulation führen direkt in den New Yorker Trump Tower
Die regulatorischen Nachforschungen konzentrieren sich auf das Emissionshaus Dominari Securities, das seine Büros strategisch direkt unterhalb der Organisation von US-Präsident Donald Trump im Trump Tower in New York betreibt.
Die personellen Verflechtungen zwischen dem Finanzunternehmen und der Präsidentenfamilie sind tiefgreifend etabliert: Eric Trump agiert nicht nur als viertgrößter Anteilseigner der Dominari-Holding, sondern lenkt auch strategische Entscheidungen.
Seit Ende 2024 sitzt der 42-jährige Präsidentensohn zudem gemeinsam mit seinem 48-jährigen Bruder Donald Trump Jr. im einflussreichen Beratungsgremium der Investmentbank.
Der US-Kongress fordert nun schonungslose Aufklärung über die dubiosen Börsengänge
Mit einem offiziellen Schreiben verlangen US-Kongressabgeordnete nun detaillierte Auskünfte über die fragwürdigen Underwriting-Prozesse der Bank bei den asiatischen Börsengängen.
Die Politiker argumentieren in ihrer Untersuchung, dass Dominari Securities durch die Emissionierung jener Kleinstfirmen die späteren Ramp-and-Dump-Aktivitäten an der Wall Street überhaupt erst operativ ermöglicht hat.
„Wir werden das Schreiben zu gegebener Zeit beantworten“, so das offizielle Statement von Dominari Securities.
Die zentrale Frage der Ermittler lautet nun, über welches spezifische Insiderwissen die Wall-Street-Akteure bezüglich der betrügerischen Intentionen ihrer chinesischen Klienten zum Zeitpunkt des IPOs verfügten.


