Das Jahr 2025 steht in den Startlöchern und bringt einige Änderungen mit sich, die insbesondere für Höherverdiener in den USA von Bedeutung sein dürften. Die Sozialversicherungsbehörde hat bereits bekannt gegeben, dass es Anpassungen im Bereich der Sozialversicherung geben wird, die sowohl positive als auch weniger erfreuliche Aspekte umfassen.
Eine zentrale Änderung betrifft die FICA-Steuern, denen eine Neuerung zugrunde liegt, die einige Bürger spüren werden. Obwohl der FICA-Steuersatz stabil bei insgesamt 15,3% bleibt, verteilt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ändert sich die Einkommensgrenze, bis zu der Sozialversicherungsabgaben fällig werden. Diese Obergrenze wird von bisher 168.600 US-Dollar auf 176.100 US-Dollar angehoben. Interessanterweise bleibt für die für Medicare verwendeten FICA-Steuern jede Einkommensgrenze offen.
Auch für jene Amerikaner, die vor Erreichen ihres vollen Rentenalters Rentenleistungen beziehen und weiterhin arbeiten, gibt es 2025 relevante Änderungen. Künftig wird ein Teil der Rentenleistungen über 23.400 US-Dollar, gegenüber bisher 22.320 US-Dollar, zurückgehalten. Im Jahr der Erreichung des vollen Rentenalters wird dieser Schwellenwert von 59.520 US-Dollar auf 62.160 US-Dollar erhöht.
Zusätzlich zu diesen Steuermodifikationen wird es eine Anpassung der Lebenshaltungskosten (COLA) für alle Sozialversicherungsempfänger geben. Diese Anpassung beträgt 2,5% und tritt im Januar 2025 in Kraft. Ziel der COLA ist es, die Sozialversicherungsleistungen vor einer Minderung durch Inflation zu schützen. Doch das moderate Wachstum von 2,5% könnte viele Rentner nicht ausreichend vor steigenden Lebenshaltungskosten schützen.
Interessanterweise signalisiert diese niedrige COLA-Anpassung eine gedämpfte Inflation, was an sich positive Nachrichten sein könnten. Sie basiert auf dem Consumer Price Index for Urban Wage Earners and Clerical Workers (CPI-W). Dennoch gibt es eine Debatte über die Aussagekraft dieses Indexes, vor allem in Bezug auf reale Kostensteigerungen für Senioren, beispielsweise im Gesundheitsbereich, der zuletzt um 3,8% stieg, während der CPI-W lediglich einen Anstieg von 2,4% verzeichnete.