16. Februar, 2026

Wirtschaft

Volkswagen kündigt milliardenschweres Sparprogramm an

Der Volkswagen-Konzern sieht sich derzeit mit der Notwendigkeit konfrontiert, umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung zu ergreifen, die sich auf insgesamt 60 Milliarden Euro belaufen sollen. Ziel dieses umfangreichen Sparprogramms ist es, bis zum Jahr 2028 die Kosten um 20 Prozent zu senken. Wie das renommierte "Manager Magazin" unter Berufung auf interne Quellen berichtet, sind die schwächelnden Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt sowie die wirtschaftliche Belastung durch US-Zölle die treibenden Kräfte hinter diesen geplanten Maßnahmen.

Die bisherigen Einsparmaßnahmen scheinen für die ausreichende Stabilisierung des Unternehmens nicht mehr zu genügen. Deshalb wird innerhalb des Konzerns über mögliche Werksschließungen und einen zusätzlichen Stellenabbau, der die bereits angekündigten 35.000 Stellen übersteigen könnte, ernsthaft nachgedacht. Seitens Volkswagen wird auf die bereits erzielten Einsparungen in Milliardenhöhe verwiesen, die den Herausforderungen, vor allem durch Handelszölle, effektiv begegneten. Ein Unternehmenssprecher bekräftigte, dass sich VW trotz der wirtschaftlichen Hürden weiterhin auf einem guten Kurs befinde. Erwartet wird, dass VW-Chef Oliver Blume in der anstehenden Jahrespressekonferenz weitere Details und Klarheit zu den geplanten Maßnahmen präsentieren wird.

Der Betriebsrat des Volkswagen-Konzerns zeigt sich hingegen kämpferisch und interpretiert die im Magazin beschriebenen Maßnahmen als bestehende Effizienzprogramme, die bereits aktiv umgesetzt werden. Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo äußerte sich entschieden gegen die Schließung von Standorten und unterstrich die Bedeutung der im Dezember 2024 erzielten Vereinbarung, die eine sozialverträgliche Lösung für die Mitarbeiter vorsieht. Der vereinbarte Stellenabbau, der hauptsächlich über Maßnahmen wie Altersteilzeit und Abfindungen umgesetzt werden soll, schließt ausdrücklich betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen aus. Damit wird versucht, die Arbeitsplatzsicherheit der Mitarbeiter trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen zu gewährleisten.