07. Januar, 2026

Märkte

Volatilität bei US-Staatsanleihen in turbulenten Marktphasen

Am Dienstag erlebten die US-Staatsanleihen eine signifikante Kurskorrektur, bei der sie einen Großteil der Gewinne, die zu Beginn der Woche erzielt wurden, beinahe vollständig verloren. Der Terminkontrakt für zehnjährige Schatzanweisungen, bekannt als T-Note-Future, verzeichnete einen leichten Rückgang um 0,08 Prozent und notierte bei 112,33 Punkten. Diese Kursbewegung führte dazu, dass die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,19 Prozent anstieg.

Die Handelswoche begann mit einer erhöhten Nachfrage nach als sicher geltenden Anlagen, insbesondere nach US-Staatsanleihen, ausgelöst durch die geopolitischen Spannungen infolge eines amerikanischen Militärschlags gegen Venezuela. Zu Beginn der Woche waren Anleger auf der Suche nach sicheren Häfen, was zu einem Aufschwung der Anleihenkurse führte. Am Dienstag folgte eine Phase von Gewinnmitnahmen, die den anfänglichen Kurssprung wieder relativierte. Dennoch blieb die Marktvolatilität relativ gering und überschaubar.

Ein weiterer Einflussfaktor auf die Märkte waren die veröffentlichten Konjunkturdaten. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex (EMI) für den Dienstleistungssektor verzeichnete im Dezember einen stärkeren Rückgang als ursprünglich prognostiziert, wie aus einer zweiten Schätzung des Index hervorgeht. Trotz dieses Rückgangs liegt der Index weiterhin über der bedeutenden Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Diese Tatsache signalisiert, dass die wirtschaftliche Aktivität im Dienstleistungssektor unverändert robust ist, auch wenn die Wachstumsdynamik etwas nachgelassen hat.