02. Februar, 2026

Politik

Verwirrung im Weißen Haus: Stabschefin von Trump erregt Aufmerksamkeit

Die jüngsten Äußerungen von Susie Wiles, der Stabschefin von Donald Trump, sorgen für erhebliches Aufsehen innerhalb der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten. Wiles, die als eine der engsten Vertrauten des ehemaligen Präsidenten gilt, behauptete in einem Interview mit dem Magazin 'Vanity Fair', dass Trump die 'Persönlichkeit eines Alkoholikers' aufweise. Diese provokante Aussage hat kontroverse Reaktionen hervorgerufen, obwohl Wiles mittlerweile behauptet, ihre Äußerung sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Donald Trump, bekannt für sein selbstbewusstes Auftreten, äußerte in einem Interview mit der 'New York Post', dass er keinen Alkohol konsumiere, sich jedoch der Versuchungen bewusst sei. Trotz der aufkommenden Debatte rund um Wiles' Kommentare, lobte Trump ihre Leistung weiterhin und bezeichnete sie als 'fantastisch'. Ihre Bemerkungen erschienen am Dienstagmorgen in einem zweiteiligen Artikel von 'Vanity Fair', der auf einer Reihe von Interviews mit Wiles basiert. Trotz ihrer Kritik am Magazin, das sie beschuldigte, den Kontext ihrer Aussagen zu verzerren und wesentliche Details zu übersehen, bestreitet Wiles die getätigten Äußerungen nicht grundsätzlich.

Die Diskussion um Wiles' Aussagen entfacht weiter, insbesondere mit ihrer Behauptung, dass Trump aus tiefster Überzeugung handele und zu allem fähig sei. Ihr Rücken wird dabei von einflussreichen Unterstützern gestärkt, darunter die Sprecherin von Trump, Karoline Leavitt, und der Haushaltsamtschef Russell Vought. Zudem lobte Trumps Sohn, Donald Trump Jr., Susie Wiles als die vertrauenswürdigste Stabschefin seines Vaters. Auch Vizepräsident JD Vance unterstrich ihre Loyalität und bezeichnete sie als unverzichtbar für Trumps Team.

Darüber hinaus thematisiert Wiles in dem Artikel auch die Methoden des ehemaligen Präsidenten im Umgang mit politischen Gegnern und die umstrittene Zollpolitik, die zu Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Beraterteams geführt hatte. Sie klärte zudem über angebliche Unstimmigkeiten im Epstein-Skandal auf und betonte, dass keinerlei Beweise für die Anwesenheit von Bill Clinton auf Jeffrey Epsteins Privatinsel vorliegen.

Noch mehr Unruhe stiftete sie mit Kommentaren zum Umfeld Trumps, indem sie zu Elon Musks Ketamin-Konsum und zu den Leistungen der Justizministerin Pam Bondi Stellung nahm. Diese zusätzlichen Aussagen werfen ein neues Licht auf die internen Dynamiken und das breite Spektrum politischer Themen, mit denen sich die Trump-Administration auseinanderzusetzen hatte.