05. März, 2026

Wirtschaft

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen bei Tesla nach Sabotageakt auf Stromversorgung

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen bei Tesla nach Sabotageakt auf Stromversorgung

Nach dem gezielten Sabotageakt, der die Stromversorgung des Tesla-Werkes in Grünheide beeinträchtigt hatte, ergreift der örtliche Stromnetzbetreiber Edis nun verschärfende Sicherheitsmaßnahmen. Wie auf der offiziellen Webseite des Energieversorgers nachzulesen ist, wird das Umfeld des betroffenen Strommasts nun ausgedehnt abgesperrt, um den Zutritt auf das Fachpersonal zu beschränken. Edis gab außerdem bekannt, dass der Einsatz von Sicherheitsdiensten vorgesehen ist, unterstützt durch anhaltende Patrouillen und die Präsenz der Polizeikräfte.

Die Stromversorgung zweier wichtiger Standorte – des Tesla-Werkes und eines Logistikzentrums von Edeka – wurde durch den Brandanschlag am Dienstag empfindlich gestört. Der Netzbetreiber konstatiert erhebliche Schäden am Mast selbst und an wichtigen stromführenden Komponenten.

Eine Rückkehr zur Normallage ist indes nicht in Sicht. Tesla verlautbarte, dass die Produktionsausfälle in Grünheide vermutlich erst gegen Ende der nächsten Woche behoben sein werden, was eine deutliche Verzögerung gegenüber ersten Schätzungen bedeutet. Die Ursache der Unterbrechung war ein vorsätzlich gelegtes Feuer an einem Strommast, der bis dato frei zugänglich war und eine essenzielle Rolle in der Energieversorgung des Tesla-Fabrikats spielte. Als Urheber des Anschlags bekannte sich die linksextreme Gruppe 'Vulkangruppe'; dieses Geständnis wird von der Polizei durch das vorliegende Bekennerschreiben für glaubhaft gehalten.