Malaysia und Thailand stehen eine zweite Regenwelle sowie potenzielle Überschwemmungen bevor. Dies teilten die Behörden aktuell mit, obwohl einige betroffene Bewohner bereits in ihre Häuser zurückkehren konnten und sich die Lage nach den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten in einigen Gebieten zu entspannen scheint.
In den letzten Tagen sind 27 Menschen ums Leben gekommen, und über eine halbe Million Haushalte in den benachbarten südostasiatischen Ländern haben mit den heftigsten Regenfällen seit Jahrzehnten zu kämpfen gehabt. Es gibt jedoch positive Signale: In einigen Regionen haben sich die Wasserstände etwas erholt, wie aus Regierungsdaten hervorgeht.
In Malaysia sank die Zahl der Menschen in Notunterkünften von 152.000 am Sonntag auf rund 128.000, wie die Website der Katastrophenschutzbehörde anzeigt. Besonders schwer getroffen hat es den nordöstlichen Bundesstaat Kelantan, der ab dem 4. Dezember mit weiteren Niederschlägen rechnen muss, wie das Büro des Chief Ministers auf Facebook warnte. Trotz sinkender Pegelstände betonte der Chief Minister, dass höchste Wachsamkeit erforderlich bleibe.
Auch in Südtailand sind weiterhin 434.000 Haushalte betroffen, wenngleich die Zahl seit dem Wochenende um etwa 100.000 gesunken ist, so das Innenministerium. Das thailändische Meteorologische Amt warnte zudem vor starken bis sehr starken Regenfällen sowie möglichen Sturzfluten und Überläufen zwischen dem 3. und 5. Dezember, insbesondere in flussnahen Gebieten und Niederungen im Süden des Landes.