09. Februar, 2026

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Unicredit kündigt milliardenschwere Aktionärsinitiative bis 2028 an

Die renommierte italienische Bankengruppe Unicredit hat jüngst wegweisende Pläne zur Steigerung ihrer Profitabilität und zur Erhöhung der Ausschüttungen an ihre Aktionäre vorgestellt. In einer öffentlichen Mitteilung aus Mailand hat das Finanzinstitut seinen ambitionierten Plan skizziert, den bereinigten Nettogewinn bis zum Jahr 2028 auf beeindruckende 13 Milliarden Euro zu steigern. Diese Zielvorgabe reflektiert eine Fortführung der positiven Geschäftsentwicklung, nachdem Unicredit bereits im Vorjahr eine Gewinnsteigerung von nahezu 14 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro verzeichnen konnte.

Unter der entschlossenen Leitung von CEO Andrea Orcel ist es das mittelfristige Ziel der Bank, bis zum Jahr 2026 einen Gewinn von rund 11 Milliarden Euro zu erreichen. Dieser Vorstoß soll durch eine umfassende Ausschüttungsstrategie gestützt werden, die darauf abzielt, sowohl Dividenden als auch Aktienrückkäufe erheblich zu erhöhen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Bank plant, innerhalb der kommenden drei Jahre mindestens 30 Milliarden Euro für diese Zwecke bereitzustellen. Im längeren Fünfjahreszeitraum plant Unicredit gar mit Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro.

Diese strategische Ausrichtung unterstreicht die Entschlossenheit von Unicredit, sowohl ihre Position im europäischen Bankensektor zu stärken als auch das Vertrauen der Aktionäre zu festigen. Die erheblichen Ausschüttungen sind zudem als starkes Signal an den Markt zu werten, welches potenzielle Investoren und bestehende Aktionäre gleichermaßen anspricht. Die geplanten Maßnahmen zeugen von einer stringenten Fokussierung auf nachhaltiges Wachstum und langfristige Shareholder-Value-Maximierung, welche sowohl das Vertrauen in die Bank als auch deren Stellung im internationalen Finanzwesen unterstreichen.