16. Januar, 2026

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Trumps Armada rollt an: Dieser Befehl ändert jetzt alles im Nahen Osten

Die USA verlegen den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln. Israel bittet um Zeit. Die Lunte brennt bereits.

Trumps Armada rollt an: Dieser Befehl ändert jetzt alles im Nahen Osten
Trumps Drohung wird konkret: Flugzeugträger-Verband nimmt Kurs auf Iran. UN-Botschafter Waltz warnt vor militärischem Eingreifen.

Die strategische Geduld Washingtons ist am Ende. Ohne offizielle Fanfarenstöße aus dem Pentagon vollzieht sich derzeit eine massive Truppenverlegung, die jeden Zweifel an der Entschlossenheit des Weißen Hauses beseitigen dürfte. Der atomgetriebene Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ hat seinen Kurs geändert.

Berichten der „New York Times“ und „Axios“ zufolge bewegt sich der Koloss mitsamt Begleitschiffen vom Südchinesischen Meer direkt in die Krisenregion Nahost. Die Botschaft an Teheran ist unmissverständlich: Die Zeit der reinen Rhetorik läuft ab.

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Die militärische Daumenschraube zieht sich unaufhaltsam zu

Es handelt sich hierbei nicht um eine Routinemission. Der Trägerverband transportiert tausende Soldaten, Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern flankiert. Die Ankunft wird in etwa einer Woche erwartet. Dies korreliert präzise mit den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem iranischen Regime.

Parallel zur maritimen Verlegung werden zusätzliche Waffen und Verteidigungsausrüstung in die Region geflogen. Weitere landgestützte Kampfflugzeuge könnten folgen. Washington schafft Fakten am Boden und auf See, bevor der erste Schuss fällt.

Washington setzt auf maximale Eskalationsrhetorik vor den Vereinten Nationen

Auf der diplomatischen Bühne in New York lässt die US-Administration keinen Raum für Fehlinterpretationen. Mike Waltz, der UN-Botschafter der USA, nutzte eine Sitzung des Sicherheitsrats für eine unverhohlene Drohung.

Trump sei ein „Mann der Tat“, kein Mann der endlosen Worte. Waltz stellte klar, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen“, um das Vorgehen des Irans gegen die eigene Bevölkerung zu stoppen. Die USA hatten das Treffen des Sicherheitsrats eigens beantragt, um den Druck zu maximieren.

Hintergrund sind die massiven Proteste im Iran, ausgelöst durch eine katastrophale Wirtschaftskrise und Inflation. Das Regime reagierte mit brutaler Härte. Menschenrechtler gehen von tausenden Toten aus. Die Vereinten Nationen forderten Teheran zur sofortigen Einstellung geplanter Hinrichtungen auf.

Jerusalem kauft sich Zeit für den unvermeidlichen Gegenschlag

Interessant ist das Zögern bei der endgültigen Angriffsbefehlsgabe. Offenbar bremst ausgerechnet Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den US-Präsidenten – zumindest vorübergehend. Laut Berichten hat Netanjahu um einen Aufschub gebeten.

Das Kalkül ist rein taktischer Natur: Israel benötigt mehr Zeit, um sich auf den unausweichlichen iranischen Vergeltungsschlag vorzubereiten. Das Weiße Haus berät sich eng mit den Verbündeten. Eine Sperrung des iranischen Luftraums am Mittwoch hatte bereits Panik vor einem sofortigen Angriff ausgelöst, was die Nervosität der Märkte unterstreicht.

Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur wirtschaftlichen Wand

Das Weiße Haus operiert derweil auch im Informationskrieg offensiv. Sprecherin Karoline Leavitt verkündete, dass auf US-Druck hin 800 geplante Hinrichtungen im Iran abgesagt worden seien. Eine Quelle für diese Zahl nannte sie nicht.

Diese Zahl wirft Fragen auf. Laut Amnesty International wurden im gesamten Jahr 2024 „nur“ 972 Menschen hingerichtet. Dass 800 Exekutionen akut anstanden und nun gestoppt wurden, erscheint statistisch anomal, dient aber der Narrative Trumps als effektiver Dealmaker.

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Die Schweiz agiert als letzter diplomatischer Rettungsanker im Konflikt

Während die Flugzeugträger dampfen, laufen im Hintergrund die letzten Drähte heiß. Die Schweiz, die seit 1980 die Interessen der USA im Iran vertritt, hat den iranischen Botschafter einbestellt und „größte Besorgnis“ geäußert.

Gabriel Lüchinger vom Schweizer Außenministerium telefonierte direkt mit dem iranischen Sicherheitsrat. Bern versucht zu vermitteln, wo Washingtons Diplomatie endet. Doch wenn die „USS Abraham Lincoln“ ihre Position erreicht hat, dürfte die Zeit für Telefonate abgelaufen sein.