US-Präsident Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei", sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist." Auszüge aus dem Interview wurden bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.
Das ist klassischer Trump. Optimistisch, selbstbewusst, vage. Der Krieg ist „fast vorbei" – aber wann genau, sagt er nicht. Was „fast" bedeutet, sagt er nicht. Ob Tage, Wochen, Monate – unklar. Trumps Worte sollen Hoffnung wecken, doch sie liefern keine Fakten.
Iran braucht 20 Jahre zum Wiederaufbau – Infrastruktur zerstört
Sollten die USA sich nun zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagte Trump. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert", sagte er. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, betonte der US-Präsident.
20 Jahre Wiederaufbau – das ist eine gewaltige Zahl. Sie zeigt, wie umfassend die Zerstörung ist. Raffinerien, Hafenanlagen, Kraftwerke, Straßen – alles liegt in Trümmern. Der Iran ist wirtschaftlich, militärisch, infrastrukturell am Boden. Trump weiß das. Und er nutzt es als Druckmittel.

US-Truppen bleiben, bis Deal steht – kein Rückzug ohne Vereinbarung
„Wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump. Das bedeutet: Die USA ziehen sich nicht zurück, solange kein Deal steht. Trump will Garantien. Keine Atomwaffen, keine Raketen, keine Unterstützung für Terrorgruppen. Erst wenn der Iran zustimmt, gehen die Truppen.
Die Frage ist: Stimmt der Iran zu? Oder kämpft er weiter? Trump glaubt, der Iran will einen Deal. Doch das ist Spekulation. Der Iran ist geschwächt, aber nicht besiegt. Die Revolutionsgarden existieren noch, die Führung ist intakt, der Widerstandswille hoch. Ein Deal ist möglich – aber nicht sicher.
Trump nutzt Druck – Iran muss Deal eingehen oder weiter leiden
Trump setzt auf maximalen Druck. Der Iran liegt am Boden, die Wirtschaft kollabiert, das Regime wankt. Jetzt bietet Trump einen Ausweg: einen Deal. Doch die Bedingungen sind hart. Keine Atomwaffen, keine Raketen, keine regionale Einmischung. Der Iran muss kapitulieren – oder weiter leiden.
Das ist Trumps Strategie seit Beginn des Kriegs. Erst zerstören, dann verhandeln. Erst den Gegner schwächen, dann den Deal diktieren. Es funktionierte in der Vergangenheit – bei Nordkorea, bei China, bei Mexiko. Ob es im Iran funktioniert, bleibt abzuwarten.

Märkte reagieren vorsichtig – Ölpreise stabil, Unsicherheit bleibt
Die Märkte reagieren vorsichtig auf Trumps Äußerungen. Ölpreise bleiben hoch, obwohl der Krieg „fast vorbei" sein soll. Investoren glauben Trump nicht. Sie wissen: Der Krieg ist erst vorbei, wenn die Waffen schweigen, wenn die Truppen abziehen, wenn Hormus wieder offen ist. Solange das nicht der Fall ist, bleibt die Unsicherheit.
Trumps Worte sind wichtig – aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert. Ziehen sich die USA zurück? Öffnet der Iran Hormus? Wird ein Deal unterzeichnet? Bis dahin bleiben die Märkte nervös.
Fazit – Krieg ist nicht vorbei, bis Deal steht
Trump sagt, der Krieg ist „fast vorbei". Doch das ist Wunschdenken. Der Iran liegt am Boden, doch er kämpft noch. Die USA bleiben, bis ein Deal steht. Und der Deal ist noch nicht da. Solange keine Vereinbarung unterzeichnet ist, bleibt der Krieg eine Bedrohung – für die Region, für die Weltwirtschaft, für die Märkte.