01. Februar, 2026

Politik

Trump prognostiziert Deeskalation im Kuba-Konflikt trotz bevorstehender Wirtschaftskrise

Während einer Reise nach Florida äußerte sich der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zuversichtlich hinsichtlich der Möglichkeit, dass Kuba aufgrund seiner angespannten wirtschaftlichen Lage den Dialog mit den USA suchen könnte. Vor Journalisten erklärte Trump, dass die derzeitige humanitäre Krise auf der Karibikinsel vermeidbar sei, und er gehe davon aus, dass Kuba möglicherweise an die Vereinigten Staaten herantreten werde, um eine Einigung zu erzielen. Er zeigte sich optimistisch, dass Verhandlungen zwischen beiden Nationen in greifbare Nähe rücken könnten. Trump beschrieb Kubas aktuelle Wirtschaftslage als äußerst kritisch, da dem Land sowohl finanzielle Mittel als auch Öl fehlen. Es wurde angedeutet, dass erste Gespräche bereits begonnen haben, jedoch ohne dabei konkrete Einzelheiten preiszugeben.

In einem weiteren Schritt zur Erhöhung des Drucks auf den sozialistischen Inselstaat drohten die USA mit der Einführung von Sonderzöllen auf Öllieferungen, die über andere Länder nach Kuba gelangen. Diese Maßnahme könnte die ohnehin fragilen Energieversorgungsketten Kubas weiter gefährden und wurde von Kubas Außenminister Bruno Rodríguez scharf kritisiert. In einem Statement auf X verurteilte er die geplante Maßnahme als 'neue Eskalation'. Auch Mexiko äußerte Besorgnis und warnte vor den potenziell schwerwiegenden humanitären Folgen, die eine Verschärfung der Energiekrise für die Bevölkerung der Karibikinsel zur Folge haben könnte.

Seit dem Beginn von Trumps Amtszeit haben sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba weiter verschlechtert. Trump wirft der kubanischen Regierung vor, sich feindlich gegenüber den USA zu verhalten. Die in Aussicht gestellten Handelsrestriktionen könnten die bereits geschwächte kubanische Wirtschaft erheblich belasten und das Land noch tiefer in die Krise treiben. Die prekäre Versorgungslage, die sich in häufigen Stromausfällen äußert, ist ein Symptom der anhaltenden wirtschaftlichen Notlage. Kubas ohnehin anfälliges infrastrukturelles Fundament ist durch den gravierenden Mangel an Erdöl stark beeinträchtigt. Die Wirtschaftskrise, die als die schlimmste seit der kubanischen Revolution gilt, droht das Land an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu führen.