30. Januar, 2026

Politik

Trump nominiert Kevin Warsh für das Amt des Fed-Vorsitzenden

In einer unerwarteten und aufsehenerregenden Mitteilung hat der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, den früheren Gouverneur der Federal Reserve, Kevin Warsh, als möglichen Nachfolger des derzeitigen Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, ins Gespräch gebracht. Diese Ankündigung veröffentlichte Trump auf seiner proprietären Social-Media-Plattform, Truth Social, wodurch sie rasch in den Vordergrund öffentlicher und medialer Aufmerksamkeit rückte.

Die mögliche Nominierung von Kevin Warsh könnte signifikante Änderungen in der Führungsstruktur und den wirtschaftspolitischen Ausrichtungen der Federal Reserve nach sich ziehen. Warsh, der bereits zuvor entscheidende Aufgaben innerhalb der Fed übernommen hatte und für seine Expertise in Finanzmarktregulationen sowie geldpolitische Angelegenheiten bekannt ist, erhält Trumps Vorschlag zufolge die Möglichkeit, künftig die Führung der angesehenen Institution zu übernehmen. Seine bisherige berufliche Laufbahn könnte ihm dabei zugutekommen, eine neue strategische Richtung für die US-Notenbank zu definieren.

Jedoch bleibt anzumerken, dass eine derartige Veränderung in der Leitungsebene der Federal Reserve keineswegs unmittelbar bevorsteht oder garantiert ist. Die Ernennung von Warsh erfordert die formelle Zustimmung des US-Senats, dessen Mitglieder über Trumps Vorschlag eine eingehende Abstimmung vornehmen müssen. Diese legislative Hürde stellt einen entscheidenden Schritt in dem Prozess dar, der darüber entscheidet, ob Warsh tatsächlich die erforderlichen legislativen Mehrheiten erhält, um Jerome Powell im Führungsstuhl der Fed abzulösen. Daher bleibt die finale Entscheidung in den Händen der Senatoren, deren Votum maßgeblich über die zukünftige Ausrichtung der US-Geldpolitik bestimmen werden könnte.