04. Januar, 2026

Politik

Trump fördert Regierungswechsel in Venezuela: Militärische Intervention erhöht globale Spannungen

In einem unerwarteten Schritt von signifikanter Tragweite hat das Militär der Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Donald Trump einen weitreichenden Eingriff in Venezuela durchgeführt, mit dem Ziel, einen Machtwechsel in dem krisengeplagten Land zu initiieren. Im Rahmen der Operation „Absolute Entschlossenheit“ gelang es den USA, den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und seine Gattin festzunehmen. Beide werden nun in die Vereinigten Staaten überführt, wo ihnen ein Verfahren wegen „Drogenterrorismus“ bevorsteht.

Präsident Trump verkündete, dass die Vereinigten Staaten bereit sind, auch Bodentruppen einzusetzen, um die Stabilität und Ordnung in Venezuela wiederherzustellen. Auch der US-Außenminister Marco Rubio unterstützte die Operation der Spezialeinheiten und hob die Dringlichkeit und die Unvermeidbarkeit solcher Maßnahmen hervor. Diese Aktionen sind Teil eines umfassenderen Plans, die politischen Strukturen in Venezuela zu reformieren und langfristig Frieden und Demokratie zu sichern.

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez reagierte mit scharfer Kritik auf den militärischen Eingriff, der zahlreiche Todesopfer gefordert hat, insbesondere in der Hauptstadt Caracas. Sie erhob den Vorwurf, dass die USA durch dieses Vorgehen die Bestimmungen der UN-Charta verletzen. Trotz der angespannten Lage erklärte Rodríguez jedoch auch ihre Bereitschaft, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um eine diplomatische Lösung zu suchen.

Gleichzeitig forderte die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado eine politische Neuausrichtung, indem sie die Einsetzung von Edmundo González Urrutia als neuen Präsidenten verlangte. Laut Machado sei Urrutia der rechtmäßige Wahlsieger und solle daher die Geschicke des Landes lenken.

International stößt der direkte militärische Eingriff auf breite Kontroversen und Diskussionen. Juristische Experten, darunter der renommierte Jurist Kai Ambos, argumentieren, dass der Eingriff einen eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt. Gewöhnlich seien nur Selbstverteidigung oder ein Mandat der Vereinten Nationen rechtmäßige Gründe für solch drastische Maßnahmen.

Trotz der rechtlichen Schwierigkeiten verfolgt Präsident Trump ambitionierte Pläne zur Modernisierung der venezolanischen Öl-Infrastruktur mit Unterstützung US-amerikanischer Konzerne. Ziel ist es, Venezuela zu wirtschaftlichem Wohlstand zu verhelfen und die wirtschaftliche Abhängigkeit des Landes von äußeren Mächten zu reduzieren. Dieser wirtschaftliche Kurs zielt darauf ab, eine partnerschaftliche Beziehung mit Venezuela aufzubauen, trotz der bestehenden rechtlichen und ethischen Herausforderungen.

Die Bundesregierung unter der Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz betrachtet die aktuellen Entwicklungen mit „größter Sorge“. Die Reisewarnung für Venezuela wurde ausgeweitet, und deutsche Staatsbürger werden nachdrücklich aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.