30. Januar, 2026

Politik

Trump erzeugt durch Aussagen über Alex Pretti Diskussionen

Die jüngsten Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump über die tödliche Erschießung von Alex Pretti durch Bundesbeamte in Minneapolis haben erneut zu intensiven Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt. Trump äußerte sich auf seiner Onlineplattform Truth Social über Pretti, einen Krankenpfleger, und bezeichnete ihn als 'Unruhestifter' sowie vermeintlichen 'Aufständischen'. Diese Kommentare folgten der Veröffentlichung eines neuen Videos, das Pretti mutmaßlich in einem Konflikt mit Einwanderungsbeamten zeigt und sein öffentliches Ansehen erheblich beeinträchtigt hat.

Das Video, das von der Plattform 'The News Movement' veröffentlicht wurde, zeigt eine Person, die gegen ein Polizeifahrzeug spuckt und wiederholt gegen einen abfahrenden Behörden-SUV tritt, was zu einem beschädigten Rücklicht führt. Ein beamter beobachtet die Szene und überwältigt die Person anschließend. Die Familie von Pretti hat bestätigt, dass es sich bei der Person im Video um Alex Pretti handelt. Die genauen Umstände, die zu dem Vorfall führten, bleiben jedoch unklar. Das Video wurde auf den 13. Januar datiert, elf Tage vor Prettis Erschießung durch die Beamten.

Trumps Äußerungen verschärfen die ohnehin hochemotionale Diskussion zusätzlich. Er warf Pretti vor, sich aggressiv und wahnsinnig verhalten zu haben, und lobte hingegen den Einsatzbeamten der Einwanderungsbehörde (ICE) für dessen ruhiges Verhalten inmitten des hitzigen Angriffs von Pretti. Der Präsident kritisierte das Verhalten des Krankenpflegers als klaren Ausdruck von Missbrauch und unkontrollierter Aggression. Im Kontrast dazu argumentiert der Anwalt von Prettis Familie, dass nichts, was zuvor geschehen sei, die Anwendung tödlicher Gewalt am 24. Januar rechtfertige.

Seit geraumer Zeit stehen Bundesbeamte in Minnesota, insbesondere in Minneapolis, wegen ihres aggressiven Vorgehens gegen Migranten unter scharfer Kritik. Die Beamten sollen Personen ohne gültigen Aufenthaltsstatus rigoros ausschließen und abschieben. Diese Vorfälle entfachen die bestehende Empörung und Protestwelle in der Stadt sowie im gesamten Land und werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Spannungen zwischen den Behörden und der örtlichen Bevölkerung.