22. Januar, 2026

Politik

Trump-Beschwichtigung stärkt den DAX: Entspannung im Grönland-Streit

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag in einer optimistischen Verfassung, nachdem unerwartete diplomatische Initiativen von US-Präsident Donald Trump zu einer signifikanten Entspannung im Grönland-Konflikt geführt haben. Vor dem Handelsbeginn prognostiziert der Broker IG einen Anstieg des DAX um 1,2 Prozent auf 24.864 Punkte. Diese positive Entwicklung könnte den deutschen Leitindex weiter in Richtung der strategisch bedeutsamen Marke von 25.000 Punkten treiben, die noch zu Wochenbeginn aufgrund von Befürchtungen über mögliche Strafzölle unterschritten wurde.

Die Commerzbank hob in einer morgendlichen Stellungnahme hervor, dass die transatlantischen Spannungen beträchtlich entschärft worden seien. Im Mittelpunkt dieser Entspannung stand die überraschende Ankündigung von Präsident Trump, beim Weltwirtschaftsforum in Davos den langjährigen Konflikt über die zu Dänemark gehörende Insel Grönland abzumildern. In der Folge erlebten auch die US-Aktienmärkte einen positiven Schub, während Investoren gespannt auf weitere Details dieser diplomatischen Initiative warten.

Präsident Trump teilte nach einem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte mit, dass er seine zuvor angedrohten Strafzölle gegen Deutschland sowie sieben weitere europäische Länder nicht weiterverfolgen werde. Er begründete diesen entscheidenden Kurswechsel mit der Entwicklung eines Rahmens für potenzielle zukünftige Vereinbarungen über Grönland und die gesamte Arktisregion, der im Rahmen des Treffens skizziert wurde. NATO-Generalsekretär Rutte bestätigte die Aussagen Trumps, hielt sich jedoch mit konkreten Details zu den Vereinbarungen zurück.

Diese diplomatischen Fortschritte werden von den Marktteilnehmern mit Erleichterung aufgenommen, da die Bedrohung durch zusätzliche Zölle durch die Vereinigten Staaten eine erhebliche Unsicherheit für die internationalen Handelsbeziehungen dargestellt hatte. Nun blicken die Anleger hoffnungsvoll auf weitere Entwicklungen, die möglicherweise die Stabilität regionaler Märkte und Handelsbeziehungen fördern könnten.