10. September, 2026

TPP

TPP - Trans-Pacific Partnership

Die Trans-Pacific Partnership (TPP) war ein multilaterales Handelsabkommen zwischen dreizehn Ländern, darunter die Vereinigten Staaten, Japan, Australien, Neuseeland, Kanada, Mexiko und sechs weitere Pazifikstaaten. Ziel des TPP war es, Handelshürden abzubauen, den Handel zu liberalisieren und das Wirtschaftswachstum in der Pazifikregion zu fördern.

Das TPP hätte den größten Freihandelsbereich der Welt geschaffen, in dem rund 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) und ein Drittel des Welthandels vertreten gewesen wären. Das Abkommen sollte eine einheitliche Handels- und Investitionsplattform für die teilnehmenden Länder schaffen und dabei Zölle auf Waren und Dienstleistungen senken, den Schutz des geistigen Eigentums stärken und regulatorische Barrieren abbauen.

Die Verhandlungen zum TPP begannen im Jahr 2008 und wurden im Oktober 2015 abgeschlossen. Jedoch wurde das Abkommen nie in Kraft gesetzt, da die Vereinigten Staaten unter der Regierung von Präsident Donald Trump im Januar 2017 ihren Rückzug aus dem Abkommen angekündigt haben.

Der Rückzug der USA aus dem TPP hatte weitreichende Konsequenzen für die Zukunft des Abkommens. Ohne die größte Volkswirtschaft der Welt verlor das TPP an ökonomischer Bedeutung und politischem Einfluss. Trotzdem haben die verbleibenden Länder des TPP, darunter Japan und Australien, das Abkommen unter dem neuen Namen Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) weitergeführt.

Das CPTPP trat im Dezember 2018 in Kraft und hat bis heute 13 Mitgliedstaaten. Es beinhaltet viele Bestimmungen des ursprünglichen TPP, jedoch mit einigen Modifikationen, die von den verbleibenden Ländern vereinbart wurden. Diese Vereinbarung schafft weiterhin Handelserleichterungen und -möglichkeiten für Unternehmen in den teilnehmenden Ländern und bietet eine Grundlage für zukünftiges wirtschaftliches Wachstum und Zusammenarbeit in der Pazifikregion.