15. Februar, 2026

Politik

Teilnahme der AfD an der Münchner Sicherheitskonferenz: Politische Gespräche und geplante Reise nach Washington

Am Rande der renommierten Münchner Sicherheitskonferenz hat sich die Abgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD), Anna Rathert, mit Vertretern des Teams von US-Außenminister Marco Rubio ausgetauscht. Diese Gelegenheit ergab sich scheinbar ungeplant, führte jedoch zu positiven und konstruktiven Gesprächen, wie Rathert mitteilte. Ein direkter Kontakt zwischen ihr und Rubio oder Mitgliedern der US-Kongressdelegation der Republikanischen Partei hat jedoch nicht stattgefunden.

Besondere Spannung verspricht der bevorstehende Besuch einer Delegation der AfD in Washington Anfang März, welcher unter dem Titel 'The Alliance of Sovereign Nations' stattfinden soll. Hierbei werden nationale Abgeordnete rechter Parteien auf Einladung von Rathert und ihrer republikanischen Kollegin Anna Paulina Luna zusammenkommen. Seitens der AfD wird erwartet, dass drei bis vier Fachpolitiker an diesem internationalen Treffen teilnehmen werden. Der Besuch markiert eine Erweiterung der internationalen Dialoge und bietet der AfD die Gelegenheit, ihre Positionen auf globaler Ebene weiter zu vertreten und zu diskutieren.

Nach einer zweijährigen Pause, die auf einen Eklat während einer Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurückzuführen war, nahm die AfD dank der Entscheidung des Konferenzleiters Wolfgang Ischinger wieder an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Ischingers Entscheidung wurde auch durch die aktuelle Rolle der AfD als größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag beeinflusst. Neben Rathert nahmen die Bundestagsabgeordneten Rüdiger Lucassen und Heinrich Koch an der Konferenz teil. Hingegen blieben Alice Weidel und Markus Frohnmaier der Konferenz aufgrund terminlicher Verpflichtungen fern.

Rathert zeigte sich besonders beeindruckt von Rubios Rede und lobte sie als bewegend und treffend formuliert. Diese Rede, die auch Bundeskanzler Friedrich Merz aus nächster Nähe erlebte, trug zum positiven Klima der Veranstaltung bei. Insgesamt nahmen mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister an der Konferenz teil, was die enorme internationale Bedeutung dieses Treffens unterstreicht.