Steve Witkoff, der als Sondergesandter der Vereinigten Staaten fungiert, wurde von Wladimir Putin, dem Präsidenten der Russischen Föderation, im Kreml offiziell empfangen. Diese neue Gesprächsrunde, die von großer internationaler Bedeutung ist, wurde über den offiziellen Telegram-Kanal des Kremls bekanntgegeben.
Bereits im Dezember hatte Witkoff in seiner Funktion als vertrauter Vermittler des US-Präsidenten Donald Trump extensive Konsultationen in Moskau geführt, die sich über einen Zeitraum von fünf Stunden erstreckten. Trotz dieser intensiven Verhandlungen konnte bis dahin kein signifikanter Fortschritt in Bezug auf die bestehende geopolitische Lage erzielt werden. Bei dem aktuellen Besuch wird Witkoff erneut von Jared Kushner, dem Schwiegersohn Präsident Trumps, begleitet. Beide hatten bereits im Dezember an den Gesprächen teilgenommen und bringen deshalb wertvolle Erfahrungen aus früheren Verhandlungsrunden mit.
Für Steve Witkoff ist es bereits der siebte Besuch in Russland in seiner offiziellen Rolle als Sondergesandter. Sein zentrales Anliegen ist es, eine nachhaltige Lösung zur Beendigung des mittlerweile fast vierjährigen bewaffneten Konflikts in der Ukraine zu erarbeiten. Diese Mission ist jedoch von zahlreichen Herausforderungen geprägt, da Kritiker ihm vorwerfen, sich zu stark an die russischen Positionen anzulehnen.
Die Gespräche werden am Freitag im internationalen Kontext in Abu Dhabi fortgesetzt. Besonders bemerkenswert ist, dass bei diesem Treffen zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder direkte Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern stattfinden werden. Die Vereinigten Staaten spielen eine aktive Rolle in diesen Vermittlungsbemühungen, die darauf abzielen, die Spannungen zu reduzieren und einen dauerhaften Frieden in der Region zu etablieren.