09. Februar, 2026

Wirtschaft

Steigende Nachfrage nach Wintersportausrüstung: Skihändler verzeichnen signifikanten Umsatzanstieg

In den letzten Wochen hat das anhaltende Winterwetter in Deutschland zu einem bemerkenswerten Anstieg des Absatzes von Winterprodukten geführt. Eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass zahlreiche Einzelhändler von einem unerwartet starken Anstieg der Nachfrage nach Artikeln wie Rodeln, Schlittschuhen und Skiausrüstung berichten. Eine Sprecherin des Intersport Einkaufsverbunds in Heilbronn verkündete zufriedenstellende Verkaufszahlen der etwa 700 Mitgliederhändler, die in dieser Saison über alle Produktkategorien hinweg außergewöhnliche Zuwachsraten erlebt haben.

Besonders stark war der Anstieg im Bereich der Alpin-Ski und Skischuhe, wo zweistellige Wachstumszahlen verzeichnet wurden. Auch der Bereich der Skibekleidung konnte ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Der Verkauf von Schlitten und Rodeln stieg sogar um beeindruckende 50 Prozent im Vergleich zur vorherigen Wintersaison. Diese positive Entwicklung führen die Händler auf die anhaltend kalte Witterung zurück, die die Menschen in die winterlichen Landschaften zieht.

Ähnliche Beobachtungen machte die Sport-2000-Gruppe, die einen spürbaren Zuwachs in der Nachfrage nach Winterausrüstung wie Kunststoff-Bobs und Schlittschuhen konstatiert. Trotz der hohen Nachfrage blieben Lieferengpässe jedoch aus, da die Versorgung der Händler nach wie vor stabil ist.

Auch bei Decathlon, einem weiteren bedeutenden Marktakteur, zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Anzahl der Kundenbesuche in den Filialen und die Bestellzahlen im Onlineshop stiegen signifikant an. Laut einer Sprecherin zieht es die Menschen verstärkt nach draußen, was zu einem äußerst zufriedenstellenden Verlauf der Wintersaison führte. Besonders im Fokus stehen dabei Schlitten, Rodel und Zubehör für das Schlittschuhlaufen. Obwohl einige Schlittenmodelle knapp geworden sind, konnte der Bedarf der Kunden insgesamt erfüllt werden.

Der winterliche Nachfrageschub bleibt nicht auf Sportgeschäfte beschränkt. Auch Baumärkte verzeichnen einen erhöhten Zulauf in ihren Schnee- und Wintersortimenten. Unternehmen wie Obi berichteten von einer stärkeren Nachfrage nach Streumitteln, Schneeschiebern und Frostschutzmitteln für Autos. Toom wiederum meldet eine gesteigerte Nachfrage nach Schlitten, Eiskratzern und Brennstoffen wie Briketts. Ähnliche Beobachtungen wurden auch bei Bauhaus und Hagebau gemacht, wo bestimmte Produkte regional kurzfristig knapp und teilweise ausverkauft waren.