Im Zeichen der Vertiefung ökonomischer Partnerschaften wird der chinesische Staatspräsident Xi Jinping heute in Serbien erwartet, um eine Reihe bilateraler Gespräche zu führen. Dabei trifft er sich nicht nur mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic, sondern auch auf Delegationsebene wird verhandelt, wie aus der serbischen Präsidentschaftskanzlei verlautet wurde. Im Rahmen dieses hochrangigen Treffens sollen insgesamt 30 zwischenstaatliche Vereinbarungen besiegelt werden. Die Beziehungen zwischen Peking und Belgrad gelten als ausgesprochen freundschaftlich und haben in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen. China ist in Serbien ökonomisch aktiv und hat durch den Abbau von Kupfer, die Realisierung bedeutender Infrastrukturprojekte mittels Krediten chinesischer Banken sowie die Produktion von Stahl, Solarpanels und Autoreifen seine Position als wichtiger Wirtschaftspartner gestärkt. Diese Investitionen sind Teil der "Neuen Seidenstraße", mit der China seine Handelswege nach Europa ausbauen will. Der Besuch Xis, der nach einem vorherigen Aufenthalt in Frankreich erfolgt, zeigt ein weiteres Mal die wachsende internationale Reichweite Chinas und seine Ambitionen im europäischen Raum, von denen Serbien als strategischer Partner profitiert.
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Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen: Xi Jinping zu Gast in Serbien