07. Mai, 2026

Wirtschaft

Stärke durch Kooperation: Stellantis und CATL investieren in spanisches Batteriezellwerk

Stärke durch Kooperation: Stellantis und CATL investieren in spanisches Batteriezellwerk

Der internationale Autobauer Stellantis und der führende chinesische Batteriehersteller CATL haben sich zu einer umfangreichen Partnerschaft entschlossen, indem sie Milliarden in die Errichtung eines neuen Batteriezellwerks in Spanien investieren. Dieses ambitionierte Vorhaben wird in Form eines Gemeinschaftsunternehmens am Stellantis-Standort in Saragossa realisiert, um eine innovative Fabrik für Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) zu schaffen. Beide Konzerne teilen mit, dass die Investition bis zu 4,1 Milliarden Euro betragen wird. Der Produktionsstart ist für Ende 2026 geplant. Die strategische Entscheidung, eine Batteriefabrik aufzubauen, zielt darauf ab, in einem sich schnell entwickelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Fabrik soll letztendlich eine imposante Jahreskapazität von bis zu 50 Gigawattstunden (GWh) erreichen können, was auf mehreren Ausbauschritten basiert. Ein Jahr zuvor war eine entsprechende Absichtserklärung von den beiden Unternehmen unterzeichnet worden. Stellantis plant, diese LFP-Batterien in der Klein- und Kompaktklasse, den sogenannten B- und C-Segmenten, einzusetzen, um Fahrzeuge mit mittleren Reichweiten auszustatten. Diese Batterietechnologie wird als sicherer, kostengünstiger und langlebiger im Vergleich zu den traditionellen Lithium-Ionen-Zellen gesehen, wenngleich sie eine geringere Energiedichte aufweist. Legt man die geplante Kapazität der neuen Fabrik zugrunde, könnten die produzieren Batterien rechnerisch in über 900.000 Fahrzeuge vom Typ Opel Mokka Electric mit jeweils einer Batteriekapazität von 54 Kilowattstunden (kWh) eingebaut werden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird von Stellantis und CATL zu gleichen Teilen gehalten werden, wobei der Abschluss der Verhandlungen für 2025 anvisiert ist.