09. März, 2026

Unternehmen

Stargate-Schock: OpenAI und Oracle lassen gigantischen Texas-Deal platzen

Verhandlungen gescheitert: Die geplante Erweiterung des KI-Rechenzentrums steht vor dem Aus – jetzt greift Meta nach der Macht im Milliarden-Poker.

Stargate-Schock: OpenAI und Oracle lassen gigantischen Texas-Deal platzen
Das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate wackelt: Oracle zieht sich aus Texas-Erweiterung zurück. Finanzierungsfragen stoppten den Deal.

Die ehrgeizigen Expansionspläne in Texas sind offiziell vom Tisch

Oracle und OpenAI haben ihre Pläne zur Erweiterung des Flaggschiff-KI-Rechenzentrums in Texas überraschend aufgegeben. Wie Bloomberg News berichtet, sind die Verhandlungen endgültig ins Stocken geraten.

Grund für den Abbruch waren sich in die Länge ziehende Gespräche über die Finanzierung sowie die sich rasant ändernden Anforderungen von OpenAI. Damit erleidet die ursprüngliche Roadmap einen signifikanten Dämpfer.

Das Projekt war Teil der monumentalen „Stargate“-Initiative, die im Januar 2025 von US-Präsident Donald Trump angekündigt wurde. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 500 Milliarden Dollar und geplanten 10 Gigawatt Leistung sollten hier unter Beteiligung der SoftBank Group globale Maßstäbe gesetzt werden.

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Nvidia greift ein und bringt Meta als neuen Partner ins Spiel

Das Scheitern der Gespräche zwischen Oracle und OpenAI hat eine unerwartete Tür für Meta Platforms geöffnet. Der Mutterkonzern von Facebook prüft nun intensiv, den geplanten Erweiterungsstandort in Abilene vom Entwickler Crusoe zu mieten.

Besonders brisant ist die strategische Rolle von Nvidia in diesem Machtpoker. Der Chip-Gigant vermittelte aktiv in den Gesprächen, um sicherzustellen, dass am Standort weiterhin eigene Hochleistungs-Halbleiter zum Einsatz kommen.

Ziel dieser Intervention war es offenbar, den Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) aus dem Feld zu schlagen. Tech-Unternehmen investieren derzeit Milliarden in solche Infrastrukturen, um generative KI-Dienste wie ChatGPT und Copilot zu betreiben.

Der Standort Abilene bleibt operativ, während Kapazitäten verlagert werden

Trotz des Rückschlags bei der spezifischen Erweiterung um 600 Megawatt bleibt der Kern des Standorts aktiv. Das Gelände in Abilene umfasst acht Gebäude unter der Leitung von Oracle Cloud Infrastructure, von denen zwei bereits voll in Betrieb sind.

„Diese Kapazität wird nun auf einem der anderen im Bau befindlichen Rechenzentrumsgelände realisiert werden“, so eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber Reuters.

Die übergeordneten Pläne von OpenAI und Oracle zur Entwicklung weiterer 4,5 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität bleiben laut aktuellen Berichten unberührt und liegen weiterhin im Zeitplan. Meta lehnte eine Stellungnahme zu den neuen Entwicklungen ab.

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