Der Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar zeigt sich weiterhin stabil, nachdem er zuletzt in New York bei einem Wert von 1,1864 Dollar notiert wurde. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs, im Vergleich zum vorherigen Tag leicht gesunken, jetzt auf 1,1874 Dollar festgesetzt. Dies entspricht einem Dollarpreis von 0,8421 Euro, was auf ein relatives Gleichgewicht zwischen den beiden Währungen hinweist.
In den Vereinigten Staaten war ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zu verzeichnen, jedoch blieb dieser hinter den Prognosen der Analysten zurück, die einen stärkeren Rückgang erwartet hatten. Zuvor hatte ein überraschend robuster Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar die Erwartung hinsichtlich möglicher Zinssenkungen gedämpft, was wiederum leichten Druck auf die europäische Währung ausübte. Ein starker Arbeitsmarkt könnte die Federal Reserve dazu veranlassen, ihre Zinspolitik weniger expansiv auszurichten.
Investoren und Marktanalysten richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Inflationsdaten, deren Veröffentlichung für Freitag angesetzt ist. Diese Zahlen könnten entscheidende Anhaltspunkte für den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve liefern. Ein Rückgang der jährlichen Inflationsrate auf 2,5 Prozent wird erwartet, was eine Annäherung an das angepeilte Inflationsziel der US-Notenbank von 2 Prozent signalisieren würde. Sollte sich diese Erwartung bestätigen, könnte dies Einfluss auf die zukünftige Zinspolitik und damit auf den internationalen Devisenmarkt haben.