14. März, 2026

Märkte

Stabiler Horizont für Immo-Fonds, Tech-Sektoren im Aufwind

Stabiler Horizont für Immo-Fonds, Tech-Sektoren im Aufwind

Im aktuellen Fondshandel ziehen vor allem Technologiefonds die Blicke auf sich, während Immobilienfonds eine solide Stabilität aufweisen und insbesondere bei bestimmten Produkten Zulauf verzeichnen. Trotz eines leichten Dämpfers in den Aktienmarktrallys hat sich der Handel insgesamt etwas beruhigt, was sich durch rückläufige Umsatzzahlen bestätigt. Fondshändler aus renommierten Bankhäusern beobachten eine verminderte Aktivität seit Beginn des zweiten Quartals, wobei Käufe überwiegen, gelegentlich jedoch auch Verkäufe stattfinden.

Insbesondere drei Technologiefonds – Fidelity Global Technology, Franklin Technology und BlackRock Global Funds World Technology – erfahren eine hohe Nachfrage und können zum Teil mit beachtlichen Kurssteigerungen punkten. Im Vergleich zeigt sich, dass der BlackRock-Fonds seit Jahresanfang mit einem Plus von 13 Prozent führt, während Fidelity und Franklin mit geringeren, aber dennoch beachtlichen Werten folgen. Betrachtet man die Performance über einen Zeitraum von drei Jahren, so zeigt sich ein differenziertes Bild, bei dem der Fidelity-Fonds mit einem jährlichen Wachstum von 10,6 Prozent die Nase vorn hat.

Anders gestaltet sich die Situation bei Fonds, die in europäische und globale Aktien investieren, bei denen überwiegend Verkäufe gemeldet werden. Dennoch gibt es auch hier positive Signale, zum Beispiel durch Zuflüsse beim Comgest Growth Europe. Der Handel mit Asien-Fonds lässt hingegen keine klaren Trends erkennen, trotz steigender Kurse an den chinesischen Märkten. Während für bestimmte Indonesien- und Asienfonds Käufe verzeichnet werden, überwiegen bei anderen die Verkäufe.

Beachtenswert bleibt die Lage bei den Immobilienfonds. Zwar kann keine eindeutige Handelsrichtung ausgemacht werden, für ein paar ausgewählte Fonds wie UniImmo Global, UniImmo Europa und Deka-ImmobilienNordamerika wird jedoch eine erhöhte Anzahl an Käufen vermeldet. Ebenfalls erwähnenswert ist die Situation bei offenen Immobilienfonds. Nach 17 Jahren stetiger Mittelzuflüsse ist nun eine Kehrtwende zu beobachten, mit Nettoabflüssen in den ersten beiden Monaten des Jahres. Trotz der Liquiditätsreserven, die vielen Fonds zur Verfügung stehen, könnte der gezwungene Verkauf von Immobilien unter momentanen Marktbedingungen die Preise der Fondsanteile belasten.

Der Handel mit Geldmarktfonds gestaltet sich weiterhin positiv, wohingegen Goldminenfonds trotz eines kürzlich erreichten Allzeithochs im Goldpreis nur geringe Bewegung zeigen. Hier fallen insbesondere die verhaltenen Umsätze beim BlackRock Global Funds World Gold auf, trotz eines anerkennenswerten Kursanstiegs von 11 Prozent seit Jahresbeginn.