18. Februar, 2026

Märkte

Stabile Erholung an asiatischen Märkten trotz feiertagsbedingter Ruhezeiten

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten am Mittwoch eine positive Entwicklung, obwohl in einigen Ländern wie China, Taiwan und Südkorea aufgrund von Feiertagen der Handel ruhte. Diese Umstände führten zu einer eher ruhigen Marktsituation. Der japanische Nikkei-225-Index erzielte allerdings einen bemerkenswerten Anstieg von einem Prozent und erreichte damit einen Stand von 57.143,84 Punkten. Die Deutsche Bank hob hervor, dass eine Erholung von vorherigen Verlusten aufgrund positiver Wirtschaftssignale möglich war. Insbesondere verzeichneten Japans Exporte im Januar einen stärkeren Zuwachs als antizipiert, was auf die hohe Nachfrage nach Halbleitern durch den weltweiten KI-Boom zurückzuführen ist. Interessanterweise stiegen die Exporte nach China besonders deutlich, was ein Zeichen für eine zunehmende wirtschaftliche Interaktion zwischen den beiden Ländern ist.

In Bezug auf die laufende Berichtssaison betonte Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank, die positiven Ergebnisse, die Zuversicht in die japanischen Aktienmärkte vermittelten und die Erwartungen für zukünftige Gewinne weiter verbesserten. Diese positiven Signale könnten als ein festes Fundament für nachhaltiges Wachstum in der Region interpretiert werden.

Auch die Aktienmärkte in Australien wiesen eine erfreuliche Entwicklung auf. Der S&P/ASX 200-Index stieg um 0,54 Prozent und erreichte damit einen Punktestand von 9.006,98. Dieser Anstieg setzt die vorherigen Gewinne fort und reflektiert das Vertrauen der Investoren in den australischen Markt. Die stabile wirtschaftliche Lage und positive Unternehmensgewinne tragen zu dieser Entwicklung bei.

In Neuseeland war ebenfalls eine Aufwärtsbewegung der Börse zu beobachten. Die kürzlich getroffenen Entscheidungen der neuseeländischen Zentralbank, die Zinssätze auf dem niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren zu belassen, haben den Markt positiv beeinflusst. Diese geldpolitische Stabilität führte zu einem signifikanten Rückgang der Anleiherenditen, was das Anlegervertrauen stärkte und die Marktaktivitäten weiter unterstützte. Diese Entwicklungen deuten auf ein positives makroökonomisches Umfeld hin, das potenziell die wirtschaftliche Erholung in der Region fördern könnte.