Mit dem neuen Jahr stehen für verheiratete und geschiedene Rentner bedeutende Änderungen bei den Sozialleistungen an. Diese beziehen sich nicht nur auf eine Anpassung der Lebenshaltungskosten (Cost-of-Living Adjustment, COLA), sondern auch auf Erhöhungen der Medicare-Prämien und die Anpassung der Einkommensgrenze. Die COLA, welche für das Jahr 2025 auf 2,5 % festgelegt wurde, ist die geringste seit 2021 und deutlich niedriger im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023, wo die Anpassungen 5,9 % beziehungsweise 8,7 % betrugen. Diese geringere Anpassung dürfte kaum spürbare Effekte auf die Leistungen haben, die Empfänger von Ehegatten- oder Scheidungsleistungen erhalten. Durchschnittlich bezieht ein Ehegatte eines pensionierten Arbeitnehmers etwa 909 US-Dollar pro Monat aus der Sozialversicherung. Damit bedeutet die neue COLA eine monatliche Erhöhung von rund 23 US-Dollar. Positiv an der kleineren Anpassung ist, dass sie ein Zeichen stagnierender Inflation ist, da die Verbraucherpreise langsamer steigen. Im November 2024 betrug die 12-monatige Veränderung des Verbraucherpreisindexes 2,7 %, im Gegensatz zu den 9,1 % im Juni 2022. Dies hat wahrscheinlich einen größeren Einfluss auf das monatliche Budget als die Sozialleistungsanpassung, sodass eine geringere COLA durchaus erfreulich sein kann. Doch für jene, die auf das zusätzliche Geld hoffen, um die Rente erschwinglicher zu machen, könnte die 2,5-%-Anpassung als enttäuschend empfunden werden. Zusätzlich steigen die Prämien für Medicare Part B im Jahr 2025 an, was vor allem jene treffen könnte, die kleinere Sozialversicherungsleistungen erhalten – wie Empfänger von Ehegatten- oder Scheidungsleistungen. Da die meisten Menschen ihre Prämien von ihren Sozialversicherungsleistungen abziehen lassen, wird sich der Abzug im kommenden Jahr erhöhen. Die Prämien für Part B betragen dann 185 US-Dollar pro Monat, was einem Anstieg von 10,30 US-Dollar monatlich entspricht. Für diejenigen mit einem ohnehin schon knappen Budget kann ein Anstieg um 10,30 US-Dollar pro Monat signifikant sein. Da der durchschnittliche Ehegattenanspruch nur um 23 US-Dollar pro Monat aufgrund der COLA steigt, beläuft sich die tatsächliche Erhöhung unter Berücksichtigung der Prämiensteigerung auf nur etwa 12,70 US-Dollar pro Monat für Medicare-Empfänger.
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Sozialleistungen 2025: Was Rentner über Anpassungen wissen sollten