17. April, 2026

Politik

Solidarität im Nahostkonflikt: Huthi-Miliz rechtfertigt Irans Vergeltungsangriff auf Israel

Solidarität im Nahostkonflikt: Huthi-Miliz rechtfertigt Irans Vergeltungsangriff auf Israel

In den Verwerfungen des Nahen Ostens ergreift die im Jemen operierende Huthi-Miliz Partei für Iran gegen Israel. Ein Sprecher der Miliz, Mohammed Abdel Salam, formulierte eine öffentliche Stellungnahme, die den jüngsten iranischen Angriff als gerechte Reaktion ins Feld führt. Diese Haltung wird mit Israels vorhergehendem Vorgehen in Damaskus begründet, wo am 1. April das Konsulargebäude der iranischen Botschaft Ziel eines mutmaßlichen israelischen Angriffs wurde. Daraufhin sprach der Iran von Vergeltung, die nun laut Huthis als legitim betrachtet wird.

Aus US-amerikanischen Kreisen wird überdies berichtet, dass die gegen Israel inszenierten Offensiven nicht allein vom Iran, sondern auch von deren Verbündeten in Syrien und dem Irak sowie den Huthis selbst ausgingen. Doch obwohl die Huthi-Miliz für Attacken auf die Seewege, die insbesondere Schiffe mit vermeintlichen israelischen Verbindungen vor der Küste des Jemens treffen, verantwortlich gemacht wird, wurde ein direkter Bezug zu Attacken am betreffenden Samstagabend oder in der darauf folgenden Nacht weder bestätigt noch dementiert. Bekannt ist hingegen die Position der Huthi, die sich im Zuge des Gaza-Konflikts solidarisch mit den Palästinensern zeigen und dabei auf die unterstützende Rolle Irans verweisen.

In dieser Situation manifestiert sich die eskalierende Spannung einer Region im Griff langwieriger Konflikte, in der Allianzen und Feindschaften die politischen wie militärischen Bewegungen maßgeblich beeinflussen.