06. Februar, 2026

Märkte

Societe Generale verzeichnet erheblichen Gewinnanstieg trotz Herausforderungen auf dem Aktienmarkt

Die renommierte französische Bank, Societe Generale, konnte für das Jahr 2025 einen bemerkenswerten Anstieg bei ihren Gewinnen bekanntgeben. Der ausgewiesene Gewinnanstieg von 43 Prozent ließ den Gewinn auf eindrucksvolle 6 Milliarden Euro anwachsen. Diese gesteigerte Rentabilität resultierte vor allem aus unerwartet niedrigen Kosten im letzten Quartal des Jahres sowie aus einem außergewöhnlich starken französischen Privatkundengeschäft, das maßgeblich zur wirtschaftlichen Verbesserung beitrug.

Infolge dieser exzellenten Ergebnisse haben auch die Aktionäre Grund zur Freude, denn ihnen winkt eine erhöhte Dividende. Darüber hinaus plant die Societe Generale ein neues Aktienrückkaufprogramm, das Vertrauen und Kapital an die Investoren zurückbringen soll. Die Bank hatte bereits im Vorjahr mit zwei Aktienrückkaufprogrammen im Umfang von je einer Milliarde Euro ihre Kapitalstrategie untermauert.

Jedoch verzeichnete die Börse eine verhaltende Reaktion: Der Kurs der Societe Generale Aktie fiel am Nachmittag um 1,6 Prozent. Diese Entwicklung wurde nach Einschätzung von Marktanalysten durch die enttäuschenden Resultate im Handelsgeschäft beeinflusst. Der Umsatzrückgang im Segment des Aktienhandels betrug 5,3 Prozent, während der Handel mit Währungen und Rententiteln einen noch stärkeren Rückgang von 13 Prozent erlitt — eine negative Entwicklung, die im Widerspruch zu vorherigen Analystenprognosen steht, die von einem Anstieg ausgingen.

Nichts desto trotz können sich die Aktionäre über eine signifikante Erhöhung der Dividende von 1,09 auf 1,61 Euro pro Aktie freuen. Zudem kündigte die Societe Generale weitere Rückkäufe von Aktien im Umfang von rund 1,5 Milliarden Euro an, was die Strategie zur verbesserten Ausschüttung an die Aktionäre unterstreicht. Der Vorstandsvorsitzende, Slawomir Krupa, der seit Mai 2023 die Geschicke der Bank lenkt, hat seine Absicht klar artikuliert, die Aktionärsrendite bis zum Jahr 2026 weiter zu steigern. Krupa strebt eine Eigenkapitalrendite von über 10 Prozent an, nachdem diese im Jahr 2025 bereits bei 10,2 Prozent lag.

Die Bank bestätigte darüber hinaus eine Vertragsverlängerung von Krupa um weitere vier Jahre ab 2027. Seit seinem Amtsantritt hat Krupa verstärkt auf Kostensenkungsmaßnahmen gesetzt, die zur Veräußerung ausgewiesener Privatkundengeschäfte in Großbritannien und der Schweiz führten, ebenso wie zu Personalrestrukturierungen. In Frankreich plant die Bank, bis Ende 2027 1.800 weitere Stellen abzubauen, um die Effizienz zu steigern und die Strukturen zu optimieren.