Im asiatischen Aktienmarkt war Uneinigkeit das Thema des Tages, da die Investoren sich im Vorfeld des Quartalsendes und der bevorstehenden Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am Freitag in Zurückhaltung übten. Während an einigen Börsen frühmorgendliche Gewinne sich nicht durchsetzen konnten, erlebte die südkoreanische Börse durch den Anstieg von Halbleiteraktien positive Impulse. Ähnlich gelagert war die Lage in Hongkongs Finanzmarkt, wo der Hang Seng Index einen Anstieg von nahezu einem Prozent verzeichnen konnte. Auch der chinesische CSI 300 Index, der die Leitwerte der Festlandbörsen repräsentiert, konnte eine Zugewinn von 0,51 Prozent verbuchen. Damit stand er im Kontrast zur Entwicklung in Japan, wo die Aktien nach einem Vortagesverlust nahezu stagnierten und der Leitindex Nikkei-225 nur leicht ins Minus rückte, trotz eines konstant hohen Niveaus der Erzeugerpreise im Februar. In Australien hingegen wurde der S&P/ASX 200 Index leicht geschwächt und gab 0,41 Prozent ab, was einem Echo in anderen Märkten wie Indien und Taiwan entsprach, die ebenfalls leichte Kursverluste hinnehmen mussten. Diese gemischte Lage zeugt von der Vorsicht der Anleger angesichts globaler Wirtschaftsunsicherheiten und der abwartenden Haltung vor neuen wirtschaftlichen Daten aus den USA.
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Schwankender Kurs: Asiatische Börsen ohne einheitliche Richtung