22. Januar, 2026

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Schockierende Wahrheit über Eli Lilly und Abivax: CEO packt endlich aus

Während die Aktie um 2.000 Prozent explodiert, zerlegt CEO Marc de Garidel die angeblichen Geheimverhandlungen mit Fakten.

Schockierende Wahrheit über Eli Lilly und Abivax: CEO packt endlich aus
Trotz Dementi: Warum das Medikament Obefazimod Abivax zum perfekten Übernahmeziel für Big Pharma macht. Eine Analyse.

Die Aktie des französischen Biotech-Unternehmens Abivax verzeichnete zwischen Juli und Dezember einen beispiellosen Anstieg von über 2.000 Prozent, getrieben durch massive Spekulationen über eine bevorstehende Übernahme durch den Pharmariesen Eli Lilly. Auslöser war unter anderem ein Bericht der Publikation 'La Lettre', der suggerierte, dass Eli Lilly bereits Gespräche mit der französischen Regierung über eine Akquisition geführt habe.

In einem Interview mit Reuters hat Abivax-CEO Marc de Garidel diese Berichte nun entschieden als bloßes 'Hintergrundrauschen' zurückgewiesen. Seine Argumentation stützt sich dabei nicht nur auf Unternehmensstrategie, sondern auf harte regulatorische Fakten des französischen Investitionsrechts, die vielen spekulativen Anlegern unbekannt sein dürften.

Der regulatorische Prozess in Frankreich macht geheime Verhandlungen faktisch unmöglich

De Garidel stellt klar, dass die Chronologie der angeblichen Ereignisse im Widerspruch zu den geltenden Gesetzen für ausländische Direktinvestitionen in Frankreich steht. Ein Prüfprozess durch das Finanzministerium setzt zwingend eine offiziell kommunizierte öffentliche Transaktion zwischen Käufer und Zielunternehmen voraus. Da eine solche Ankündigung nicht existiert, entbehrt die Theorie geheimer Regierungsgespräche jeder rechtlichen Grundlage.

Der CEO betonte zudem, dass informelle Gespräche über eine Übernahme vor einer offiziellen Meldung unter bestimmten Umständen sogar illegal wären. Zwar könnten potenzielle Käufer sich generell über Prozesse informieren, aber eine spezifische Prüfung der Akquisition von Abivax ohne vorheriges öffentliches Angebot ist prozedural ausgeschlossen.

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Das Blockbuster-Potenzial von Obefazimod treibt die Bewertungen der Analysten massiv in die Höhe

Ungeachtet der Dementis bleibt die fundamentale Bewertung von Abivax für institutionelle Anleger attraktiv, primär wegen des Medikaments Obefazimod zur Behandlung von Colitis ulcerosa. Analysten von J.P. Morgan prognostizieren, dass der US-Markt für entzündliche Darmerkrankungen (IBD) bis 2030 ein Volumen von über 25 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was Abivax zu einem strategischen Ziel für Konzerne wie Eli Lilly macht.

Investmenthäuser wie Morgan Stanley und Piper Sandler haben ihre Kursziele kürzlich auf bis zu 145 US-Dollar angehoben. Klinische Daten deuten auf eine breite Wirksamkeit, hohe Verträglichkeit und potenzielle anti-fibrotische Vorteile von Obefazimod hin. Diese Eigenschaften erhöhen den strategischen Wert des Assets erheblich und rechtfertigen laut Experten den Status als Übernahmekandidat.

Marc de Garidels Historie deutet trotz Dementi auf eine langfristige Exit-Strategie hin

Marktbeobachter weisen darauf hin, dass Marc de Garidel eine signifikante Erfolgsbilanz im Verkauf von Biotech-Unternehmen an Big Pharma vorweisen kann. Er leitete bereits den Verkauf von Corvidia Therapeutics an Novo Nordisk für 2,1 Milliarden Dollar sowie von CinCor Pharma an AstraZeneca für bis zu 1,8 Milliarden Dollar. Sein Ruf für exzellentes Timing bei Transaktionen hält die M&A-Fantasie am Leben.

Ein entscheidender Katalysator werden die für Ende Juni erwarteten Top-Line-Daten der Phase-3-Erhaltungstherapie für Obefazimod sein. Sollten diese Daten positiv ausfallen, würde das Investitionsrisiko drastisch sinken, was Abivax zu einem 'saferen' Ziel für eine Akquisition macht. Bis dahin verfügt das Unternehmen laut eigenen Angaben über genügend Liquidität bis ins vierte Quartal 2027.

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