Die anhaltende Sperrung der Eisenbahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zum Handeln veranlasst. Der CDU-Politiker unterstrich die Notwendigkeit eines soliden und umsetzbaren Plans der Deutschen Bahn zur raschen Wiederaufnahme des Betriebs auf dieser für den deutschen Schienenverkehr bedeutenden Strecke. "Ich nehme die Verzögerung bei der Wiedereröffnung zur Kenntnis und fordere dringend eine Lösung", betonte Schnieder mit Nachdruck.
Im Bundesverkehrsministerium ist man, begünstigt durch ein begleitendes Monitoring, über die Herausforderungen im Rahmen der Sanierungsarbeiten informiert. Schnieder machte deutlich, dass bereits zu Beginn der Arbeiten Maßnahmen zur Kompensation potenzieller Verzögerungen gefordert wurden. Dennoch bleibt die Infrastruktur vorerst unzugänglich, obwohl die DB InfraGo AG beträchtliche Anstrengungen unternommen hat, die Arbeiten fristgerecht abzuschließen.
Völlig unerwartet gab die Deutsche Bahn am vergangenen Montag bekannt, dass die Fertigstellung der Strecke, die ursprünglich bis Ende April geplant war, nicht eingehalten werden kann. Die nunmehr sechs Wochen andauernden Verzögerungen werden seitens der Deutschen Bahn mit den Herausforderungen des Winterwetters begründet. Diese unumgänglichen Umstände haben den Fortschritt erheblich beeinträchtigt.
Der Druck auf die Deutsche Bahn wächst zusehends, da diese Strecke täglich von Tausenden von Pendlern und Geschäftsreisenden genutzt wird. Die ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Sperrung sind erheblich, weshalb ein zügiger Abschluss der Arbeiten im Interesse aller Beteiligten ist. Das Bundesverkehrsministerium beobachtet die Situation weiterhin aufmerksam und betont die Bedeutung der rechtzeitigen Bereitstellung einer Lösung, die die Anforderungen der Pendler sowie der Logistikunternehmen gleichermaßen erfüllt.