Der Ruf nach der Meisterschaft aus den Reihen von Borussia Dortmund wird in der aktuellen Bundesliga-Saison zunehmend lauter, angeführt von Nico Schlotterbecks eindrucksvollem Auftreten. Der Innenverteidiger, der in jüngster Zeit verstärkt als Abwehrchef in Erscheinung tritt, bekräftigte erneut seine Ambitionen auf den Meistertitel – eine Haltung, die nach dem harten 2:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg umso eindrucksvoller unterstrichen wurde. Trotz der Abwesenheit des Kapitäns Emre Can übernahm Schlotterbeck mit bemerkenswerter Entschlossenheit die Führung auf dem Spielfeld. Unterstützung fand er in einem späten Treffer des verlässlichen Torschützen Serhou Guirassy sowie durch das entscheidende Zusammenspiel von Felix Nmecha und Fabio Silva, die den Sieg sicherten.
Bereits in der Vorwoche, nach dem knappen Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim, ließ Schlotterbeck keinerlei Zweifel an seiner Entschlossenheit erkennen. In Interviews betonte er, dass sein klares Bekenntnis zur Meisterschaft den nötigen Antrieb für das Team darstelle, um mit kraftvoller Entschlossenheit in die Spitzengruppe der Liga vorzudringen. Währenddessen zeigt sich Julian Brandt, einer der Leistungsträger der Mannschaft, bedacht und fokussiert; er legt Wert auf eine konzentrierte Verfolgung der Spitzenreiter, dabei stets den aktuellen Titelverteidiger FC Bayern München im Blick.
Nach 21 absolvierten Spieltagen erweist sich Borussia Dortmund als ernstzunehmender Konkurrent für den momentanen Titelinhaber. Besonders die jüngste Serie von fünf Siegen aus sechs Begegnungen in der neuen Saison bestärkt diese Position. Cheftrainer Niko Kovac äußerte sich zu den Zielen des Vereins und betonte, dass die Qualifikation für die UEFA Champions League zunächst oberste Priorität habe, bevor die Mannschaft sich das Recht verdient, auch in der nationalen Meisterschaft mitzureden.
Obwohl die Mannschaft von variabler Spielweise geprägt ist und somit gelegentlich Kritik ausgesetzt, unterstrich Schlotterbeck den zentralen Wert des mentalen Kampfgeistes, der insbesondere im knappen Aufeinandertreffen mit Wolfsburg den Unterschied machte. Der Erfolg gegen die Wölfe verschaffte den Verantwortlichen, darunter Sportdirektor Sebastian Kehl, ein wenig Erleichterung, ehe der FC Bayern selbst gegen die TSG Hoffenheim antrat.
Allerdings ist Schlotterbecks eigene Zukunft bei Borussia Dortmund nicht gänzlich gesichert. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2027, doch die Verhandlungen über eine mögliche Vertragsverlängerung haben bisher noch keine entscheidenden Fortschritte erzielt. Sportdirektor Kehl unterstrich die Notwendigkeit klarer Verhältnisse und drängte darauf, zeitnah zu einer Übereinkunft zu kommen. Kurzfristig muss die Mannschaft jedoch ohne ihren Abwehrstrategen auskommen, da Schlotterbeck im nächsten Bundesligaspiel gegen Mainz aufgrund einer Gelbsperre fehlen wird. Dennoch zeigt er sich optimistisch, was die bevorstehenden Herausforderungen in der Champions League gegen Atalanta Bergamo und die wichtigen Begegnungen in der Bundesliga betrifft.