18. Februar, 2026

Märkte

Rückgang der Software-Aktien trotz allgemeinem Börsenanstieg – Erhöhte Übernahmeaktivität in der Filmindustrie

Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sich nach einem verlängerten Wochenende, bedingt durch den Feiertag, unterschiedlich entwickelt. Der Dow Jones Industrial verzeichnete ein leichtes Plus von 0,07 Prozent und schloss bei 49.533,19 Punkten. Eine bemerkenswerte Schwäche war jedoch im Bereich der Software-Aktien zu beobachten. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel auf ein Dreimonatstief, konnte jedoch sein Minus im Tagesverlauf auf 0,13 Prozent verringern und endete bei 24.701,60 Punkten. Der S&P 500 schaffte es, seine Anfangsverluste auszugleichen und schloss mit einem geringen Zuwachs von 0,10 Prozent, nachdem er zuvor den tiefsten Stand seit Dezember erreicht hatte, bei 6.843,22 Punkten.

Die anfängliche Begeisterung über Künstliche Intelligenz, die im vergangenen Jahr viele Anleger anzog, weicht zunehmend Bedenken hinsichtlich der potenziell negativen Auswirkungen auf die Software-Branche. Ann-Katrin Petersen von Blackrock kommentierte die Situation mit den Worten: "Künstliche Intelligenz gefährdet den Wettbewerbsvorteil vieler Unternehmen." Diese Neubewertung der Technologie führte dazu, dass am Dienstag prominente Unternehmen der Software-Branche unter Verkaufsdruck gerieten. So verlor Salesforce 2,9 Prozent, Microsoft gab um 1,1 Prozent nach, und Oracle verzeichnete ein Minus von 3,9 Prozent. Auch andere Firmen wie Intuit, MongoDB, Crowdstrike, Cadence Design Systems und Synopsys zählten zu den Verlierern im Nasdaq 100.

Gleichzeitig intensiviert sich der Übernahmewettbewerb um Warner Brothers. Der traditionsreiche Konzern befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Paramount und könnte damit potenziell Netflix herausfordern. Diese Entwicklungen sorgten für einen Aufschwung der Aktien von Warner und Paramount, die um 2,7 Prozent bzw. 4,9 Prozent anstiegen. Auch die Aktien von Netflix konnten in diesem Zusammenhang leichte Gewinne verzeichnen.

Ein markanter Anstieg war bei den Aktien von Norwegian Cruise Line zu beobachten, die um über 12 Prozent kletterten. Dieses Wachstum wurde durch den aktivistischen Investor Elliott Investment Management befeuert, der sich eine bedeutende Beteiligung am Kreuzfahrtunternehmen gesichert hat und sich aktiv in dessen strategische Ausrichtung einbringen möchte.

Auch im Bereich der Medizintechnik gab es bemerkenswerte Aktivitäten. Die Aktie von Masimo stieg um mehr als ein Drittel, was auf die geplante Übernahme durch Danaher für 180 Dollar pro Aktie zurückzuführen ist. Der Deal hat einen Wert von etwa 10 Milliarden Dollar. Trotz dieser positiven Aussichten für Masimo musste Danaher selbst einen Wertverlust von 2,9 Prozent hinnehmen.