30. Januar, 2026

Wirtschaft

Rückgang der Inflation in Spanien zu Jahresbeginn verzeichnet

Zu Beginn des Jahres 2023 verzeichnet Spanien eine erneute Abschwächung der Inflationsdynamik. Entsprechend der ersten Schätzung des spanischen Statistikamts INE sind die nach Maßgaben europäischer Standards berechneten harmonisierten Verbraucherpreise (HVPI) im Januar um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Im Dezember des Vorjahres lag die Teuerungsrate hingegen noch bei 3,0 Prozent, was einen signifikanten Rückgang verdeutlicht.

Dieser Abwärtstrend in der spanischen Inflationsentwicklung setzt sich somit bereits den zweiten Monat in Folge fort. Allerdings fiel die Abschwächung etwas geringer aus als von Analysten prognostiziert, welche eine Inflationsrate von 2,4 Prozent erwartet hatten. Die fortlaufende Reduzierung der Inflationsrate bringt Spanien näher an die Inflationsniveaus anderer Länder in der Eurozone heran. Für das gesamte Eurogebiet lag die Inflation gemäß der jüngsten Datenlage für Dezember bei zwei Prozent, was dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) entspricht.

Im Vergleich zum Vormonat verzeichnete das spanische Statistikamt INE im Januar einen Rückgang der Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu den Verhältnissen im Dezember, als noch ein Anstieg der Preise beobachtet wurde. Diese Entwicklung könnte eine vorsichtige Entspannung des Preisdrucks im Land signalisieren, auch wenn die Dynamik der Preisentwicklung weiterhin aufmerksam verfolgt werden muss, um die langfristigen wirtschaftlichen Implikationen besser abzuschätzen.